> Bocca Grande – Overdose (Four Roses Recordings, 2009)
Ich kenne es nicht. Ist es aus Deutschland?
Nein, ist es nicht. Es ist ein deutsches Label, aber die Produzenten sind aus Japan.
Das wäre meine nächste Vermutung gewesen.
Warum hättest Du das vermutet?
Das Piano als Schlüsselelement. Ein helles Piano und auch die Art, wie sie es editiert haben. Es ist offen.
Interessant, dass Du aufgrund des Piano-Sounds auf Japan gekommen bist.
Ich denke, dass diese Art Melodie etwas hat von japanischem Soundtrack-Piano-Stil hat. Diese gewisse melodische Herangehensweise. Es gibt immer dieses romantische, dramatische Element. Und nun mit dem Keyboard weiß man genau, dass es definitiv aus Japan kommt. Es ist aber ein sehr schöner Sound. Sehr Yellow Magic Orchestra. Sehr oldschool.
Das ist, was ich dachte, als ich es ersten Mal gehört habe. Es klingt nach der Art wie Sakamoto Piano spielt.
Genau, das Piano ist irgendwie Sakamoto, aber das Keyboard im Hintergrund ist der Hosono-Touch. Es ist diese Tanzmusik, zu der Du nicht tanzen kannst, für mich jedenfalls. Vielleicht bin ich, was das Tanzen angeht, zu einfach gestrickt. Es hat diese Plastizität an sich. Ich frage mich oft, wenn ich diese Art Musik höre, ob die Musiker diese Plastizität kritisch angehen, oder ob es nur ihr künstlerischer Ausdruck ist, und eine unkritische Herangehensweise. Aber dieser Collagen-Stil zwischen Melodien, Elektronik und Texturen ist auch sehr japanisch.
Sie nennen sich Bocca Grande. Ein Paar, und sie ist Klavierlehrerin. Alle ihre Tracks haben diese Piano-Elemente.
> H.O.D. – Alive And Kicking (Mata-Syn, 2009)
Schnelles Tempo. Zu schnell für mich zum Auflegen. Das kenne ich auch wieder nicht, ich vermute mal, es ist europäisch.
Ja.
Aber kontinental, definitiv nicht englisch.
Es ist englisch.
Nein, ist es nicht! (lacht) Plugin-Keyboards, würde ich sagen. Software-Studio. Auf eine Art wie Snd auf Acid, weißt Du was ich meine? Es klingt wie eine Snd-Platte auf 45, über die man einen Beat gelegt hat.
Ja, dies ist ein englischer Dubstep-Produzent. Ein gutes Beispiel für einen etwas deeperen Stil, nicht so abhängig von den sonst üblichen darken, wobbeligen Basslines.
Ich wünschte, wir hätten einen DJ-CD-Player dafür, denn der Bass ist nett. Es wäre schön, das erheblich langsamer zu spielen.
Ich hab das ein paarmal gespielt und auf -6 heruntergepitcht, und es funktioniert.
Ja, man müsste es so auf zwischen 120 und 125 BPM herunterbekommen, und es könnte wirklich deep sein.
Ist das ein Sound, den Du magst?
Nun, es erinnert mich an einen Sound, den ich mag. Aber die Pads, ich müsste raten, wenn ich sagen wollte, ob es Plugins oder Synth-Software-Keyboards sind, zumindest ist es ein Mastering-Stil, wo es hochgeladen wird und dann mit digitalem EQ und Plugins gearbeitet wird. Der Sound erhält dadurch diese Knusprigkeit, die mich nicht wirklich interessiert. Auf seine Art ist es zu clean, und zu scharf. Es ist ein Klang, der nur mit Digitalaufnahmen funktioniert. Was in Ordnung ist, es ist auf diese Art eben zeitspezifisch, und zeigt, dass ich überholt bin. Es ist wie House Music mit etwas zu unbehandelten Patch-Sounds. Das führt zu so einem industriellen Flavour. Das schreckt mich auch bei modernem Techno ab, ich mag das nicht.
Weil es vorgefertigt klingt?
Ja, aber auf eine Art die nicht zynisch ist. Ich kann es nicht genau sagen. Ich finde nicht die richtigen Worte um zu beschreiben, was mit diesem Keyboard-Sound ist. Aber ich mag den Bass.
Es ist definitiv für große Soundanlagen gemacht.
Mike Francis – Let Me In Claudja Barry – Love For The Sake Of Love Delegation – 12th Home Lamont Dozier – Take Off Your Make-Up Phyllis Hyman – Kiss You All Over Bardeux – When We Kiss (Sex Mix) Hong Kong Syndikat –Too Much ((Rio-Sugar-Hat Mix) Beverly And Duane – Take A Ride Gene Chandler – Make The Living Worthwhile (Disco Version) Bionic Boogie – Dance Little Dreamer Loose Ends – Hangin’ On A String (Frankie Knuckles Mix) Switch – Keeping Secrets Arnie’s Love – I’m Out Of Your Life Karl Frierson – Walkin’ In New York Delegation – Where’s The Love (We Used To Know) Tina Turner – Let’s Stay Together Viola Wills – Somebody’s Eyes Stevie B – Midnight Music Technique – (Looking For Someone To Love) Tonight B.W.H. – Stop Voyage – I Surrender Pointer Sisters – Automatic Bucks Fizz – I Hear Talk Demis Roussos – Love Is Detroit Spinners – Ghetto Child (7” Boilerhouse Remix) Fine Young Cannibals – I’m Not The Man I Used To Be Tafuri – What Am I Gonna Do About Your Love? (Extended Vocal) Orange Juice – Flesh Of My Flesh (Long Version) Fashion – Love Shadow (Smokey Dialogue) Kissing The Pink – Big Man Restless Blancmange – The Game Above My Head Talk Talk – Such A Shame (US Mix) Kate Bush – Running Up That Hill The B-52’s – Deep Sleep It’s Immaterial – Heaven Knows Dhuo – Walkin’ The Carpenters – I Won’t Last A Day Without You Southern Exposure –On Our Way
In discussion with Daniel Wang on “Ballads For Two” by Chet Baker and Wolfgang Lackerschmid (1979).
Can you remember how you became aware of Chet Baker? Was it a certain time and place?
It must have been in the mid 1990s, I was about 26 or 27. I tried listening to jazz in an academic way when I was at university, age 18 or 19… I had some cassettes from Duke Ellington and Miles Davis at that time, not much else. I did not know how to appreciate jazz at that time. I got into Chet Baker only after I started making house tracks and realizing that what I was really seeking was in “soul music”, this beautiful floating, sometimes melancholic feeling which you would hear in great saxophone and trumpet solos, either in disco songs or in “jazz funk classics”. My boyfriend at the time smoked marijuana very heavily, and he would try to play guitar with a feeling similar to Chet Baker’s. He often spoke about Chet’s heroin addiction and how Chet’s music embodied this floating, otherworldly “high” (from the drug).
Why did you choose “Ballads For Two”? What makes this album so important for you?
Well, it is a bit arbitrary for the sake of this interview. There are so many great albums from him and great jazz albums in general. But me, I always especially liked the sound of vibraphones, and also of Fender Rhodes electric pianos and wooden marimbas. I studied marimba for a year as a child. These are all percussive instruments which still have a clear tonality which are very unique among other instruments. And I believe strongly in “serendipity” – you know, chance encounters, random choices which have nice results. I saw this album in an old used-CD shop in Dublin. I didn’t know what it was, it was just a surprise-discovery. Too much jazz is recorded with the standard piano- bass- and drum set… Another great album is “From Left to Right”, which was Bill Evans playing Fender Rhodes in 1975 or so. Aside from composition and performance, sheer uniqueness of tonality (timbre) is also very important in music, don’t you agree?
Im Gespräch mit Johannes Ehmann über “Lupa” von Palais Schaumburg (1982).
Wie bist Du auf Palais Schaumburg gestoßen? Hast Du sie zu ihrer Blütezeit in den 80ern entdeckt?
Ja, ich war 16, wohnte in Hagen bei meinen Eltern und ein Schulfreund spielte mir “Wir bauen eine neue Stadt” vor, die dritte Single. Das war etwa 1982. Dieser Schulfreund hatte reiche Eltern mit einer Villa nur aus Glas und Beton, spielte halbprofessionell Golf, trug immer schicke Polohemden – und hatte eine großartige Plattensammlung. Ich weiß noch, dass wir an dem Nachmittag außerdem noch etwas von Chic und Afrika Bambaataa gehört haben.
“Lupa” ist ein Produkt der zweiten Phase der Band, als Holger Hiller ausgestiegen war. Warum hast Du Dir dieses Album ausgesucht, und nicht etwa “Das Single-Kabinett” oder die erste LP? Gefällt Dir diese Phase aus bestimmten Gründen besser?
Komischerweise, wenn ich jetzt so zurück schaue, hat es mich scheinbar schon immer elektrisiert, wenn sich neue Popmusik aus dem Ruhrgebiet, Düsseldorf oder Hamburg mit amerikanischen bzw. afroamerikanischen Traditionen gepaart hat. Und auf „Lupa“ hat man beide Einflüsse, die wunderbar zusammengehen. Das Deutsch-Hölzerne, Schräge, Dadaistische und den rhythmischen Flow der New Yorker Latindisco-Szene durch Produzent Coati Mundi. Das ist einmalig und hört sich heute noch so gut an wie 1982, oder besser.
Im Gespräch mit Heiko Zwirner über “Reign In Blood” von Slayer (1986).
Wie und wann bist Du zum ersten Mal Slayer begegnet?
„Reign In Blood“ ist Ende 1986 erschienen. Damals war ich 14 Jahre alt. Meine musikalische Sozialisation hatte bis dahin sich irgendwo zwischen „Formel Eins“ und der „Hitparade International“ auf HR3 abgespielt, und wenn ich mal ganz hart drauf war, hörte ich Queen, Gary Moore oder die Scorpions. Mit Beginn des neuen Schuljahres war ich jedoch in einen exklusiven Hometaping-Zirkel aufgenommen worden, dessen Hauptumschlagsplätze der Schulhof meines Gymnasiums und der Mannschaftsbus meines Fußballvereins waren. In diesem Tauschring wurde abgestimmt, wer welche Platten kauft und wem überspielt, sodass man am Ende des Monats alle relevante Neuerscheinungen auf Kassette hatte. Je extremer, desto besser. So lernte ich Metallica, Kreator und Anthrax kennen, aber auch klassische Metalbands wie Iron Maiden und Judas Priest. Ja, und dann kamen Slayer mit der angeblich härtesten Platte aller Zeiten: „Reign In Blood“, Album des Monats im Metal Hammer, und wegen des Mengele-Songs „Angel of Death“ von Anfang an heftig umstritten. Da die Scheibe keine halbe Stunde dauerte, ließ ich sie mir auf die A-Seite einer C60-Kassette überspielen (auf der B-Seite war „Another Wasted Night“ von Gang Green, aber das ist eine andere Geschichte). Ich kann mich noch erinnern, wie sich meine Mutter darüber wunderte, dass ich mein Zimmer verdunkelte, um „Reign In Blood“ über Kopfhörer zu hören. Welche Macht Slayer auch über andere hatten, erfuhr ich dann bei meinem ersten Metal-Konzert im Februar 1987. Helloween und Overkill spielten in Mainz, um zum Aufwärmen kam „Reign In Blood“ aus den Boxen. Bei „Criminally Insane“ hat die ganze Halle mitgesungen.
Warum hast Du Dich für “Reign In Blood” entschieden? Was macht das Album so wichtig für Dich?
Wenn man mich damals nach meiner Lieblingsband gefragt hätte, hätte ich vermutlich Anthrax genannt. Das New Yorker Quintett wirkte auf Fotos und in Interviews zugänglicher und sympathischer als die aggressiven Finsterlinge aus Kalifornien, und in ihren Texten beschäftigte sich die lustige Truppe um Scott Ian mit Situationen, die ich aus dem eigenen Alltag kannte. Die Typen von Slayer haben dagegen Angst eingejagt, die sahen richtig gefährlich aus. Kerry King trug ja damals immer dieses selbst gemachte Armband, das mit 250 fingerlangen Nägeln gespickt war. Rückblickend haben Slayer jedoch klar die Nase vorn. „Reign In Blood“ hat sich bei mir tiefer eingegraben als jedes andere Metal-Album; über die Jahre hat es nichts von seiner Urgewalt verloren. Die Begegnung mit Slayer war für mich eine einschneidende Erfahrung. In diesen knapp 29 Minuten steckte so ziemlich alles drin, was ein Teenager, der das Leben bis dahin hauptsächlich aus dem Fernsehen kannte, bei der Herausbildung seiner Subjektivität brauchte: Massenmord, Religionskritik, Psychokiller – und Blut, das vom Himmel regnet. Mit einer überwältigenden Dichte und Intensität beschwört „Reign In Blood“ eine Welt herauf, die von Tod, Gewalt und Zerstörung bestimmt wird: die Hölle auf Erden. Gerade weil ich nur Fetzen von dem verstand, was da genau gesungen wurden, evozierten diese Songs einen gewaltigen, vulkanischen Bildereigen im Breitwandformat. In der Schule wurde einem ja damals noch ernsthaft vermittelt, dass Heavy Metal eine Gefahr für Seelenheil darstellt. Unser Religionslehrer warnte uns vor unterschwelligen Botschaften und berief sich dabei auf ein Pamphlet namens „Sie wollen nur deine Seele“, in dem Texte von Led Zeppelin und AC/DC analysiert wurden. Von daher war es stets auch mit einem wohligen Gruseln verbunden, sich auf ein so fragwürdiges Terrain zu begeben und Slayer zu hören.
1979 war ein folgenreiches Jahr für Disco. Alle Kanäle waren schon zu voll damit, und die übergreifenden Abwehrreaktionen waren bereits allgegenwärtig, die dann in der schrecklichen Disco Demolition Night im Chicagoer Comiskey Park gipfelten, von der sich der kommerzielle Disco-Boom vorerst nicht mehr erholen sollte. Gleichzeitig kamen in dem Jahr zahlreiche Produktionen heraus, die andeuteten, wie es fortan weitergehen konnte. Disco ging zurück ins Experimentierlabor, das System war wieder offen, und gerade jetzt, in der Niederlage, als das Genre flächendeckend angezählt war, entdeckten viele Musiker den Reiz des Ganzen, und fingen an, den zum Freiwild gewordenen Sound für ihre Zwecke zu transformieren. Alles war wieder möglich, viele Clubmacher und Musiker sammelten im Untergrund neue Kräfte, die Mutation aus Disco und Post Punk seitens der New Yorker Downtown Szene um ZE Records stand kurz bevor (denn die Gegenkultur tanzt nur zum Sound der Hauptkultur, sobald er gescheitert ist), und allgemein schien es eine künstlerische Erleichterung gewesen zu sein, dass Disco als Thema so durch gewesen ist, dass es einfach egal war, was man jetzt damit anstellen würde. Den Gebrüdern Mael müssen jedenfalls noch die Sequenzen von Giorgio Moroder im Kopf herumgeschwirrt haben, die dieser für ihr 79er-Meisterwerk „Tryout For The Human Race“ produziert hatte. Mit diesem Album waren sie nicht mehr länger Disco-Sympathisanten, sie wurden selbst Disco. Und da sie gerade entdeckt hatten, wie gut Disco in ihre sehr eigene Welt passte, konnten und wollten sie auch nicht sofort wieder damit aufhören. Rasch suchten sie sich eine Interpretin für den Rest ihrer musikalischen Ideen und wurden in der merkwürdigen Sängerin Nöel fündig, die in den Kontext ähnlich quer eingesetzt wurde wie einst Andrea True und Amanda Lear. Und auch wenn die Sparks bei „Is There More To Life Than Dancing?“ im Hintergrund blieben, es ist durch und durch ein Sparks-Album geworden, und ein grandioses noch dazu. Die Melodien sind Sparks, die Texte sind Sparks, und Nöel singt sogar wie Russell Mael. Und die Musik hätte Moroder selbst auch nicht besser gestalten können. Sein futuristischer Sequenzer-Stil ist omnipräsent, wird jedoch mit der smarten Ironie und Detailverliebtheit versetzt, die alles auszeichnet, was den Sparks einfällt, wenn sie in Höchstform sind. Nach diesem genialen Intermezzo machten sie ein Jahr später mit Moroder mit dem Album „Terminal Jive“ genau an Ort und Stelle weiter, und thematisierten ihren endgültigen Abschied von klassischen Rocktraditionen mit den Worten „Rock and roll people in a disco world, They sing Hard Day’s Night, They’re as high as kites, And they sing and play and carry on like, Rock and roll people in a disco world“. Zahllose andere Überläufer von der Rock- zur Clubkultur haben sich da bis zum heutigen Tag wahrlich sehr viel dümmer angestellt.
Nöel – Is There More To Life Than Dancing? (Virgin, 1979)
In discussion with Appleblim on “Laughing Stock” by Talk Talk (1991).
How and when was your first encounter with Talk Talk?
Well, I grew up with ’Life’s What You Make it’ and ‘It’s my life’ being played on Top Of The Pops and Radio 1 as I was a kid, so those are kind of part of my makeup, you know in that strange way that all the pop music u grew up with is just part of your brain make-up almost, it rubs off on you, and I loved those songs even before I really knew why…
What made you choose “Laughing Stock”? Why is it so important to you?
From there I didn’t really hear of them again until I joined a band in 1994-ish. The two guitarists were big fans of Talk Talk, but the later stuff. I’d not heard it before. They were really big albums with a big circle of friends of theirs, in Plymouth where I had moved to as a teenager. “Spirit Of Eden” came first, then “Laughing Stock”, and I just couldn’t get enough of them. They are completely associated in my mind and memory with some really amazing people and a period in my life that had a big effect on me. Obviously those teenage years are intense and I just remember two albums, along with Bert Bansch ‘It Don’t Bother Be’, Nick Drake ‘Pink Moon’, Pentangle ‘Basket Of Light’, XTC ‘Skylarking’, Autechre ‘Amber’, Orbital green and brown albums, they were what we listened to most, in the bedsits, smoking dope, being skint, on the dole, making music in bands….an intense time, but looking back totally magical.
Another mix with old and new faves, for another now defunct blog. And they say that the internet never forgets. Well, sometimes only if you drop a reminder.
Isolée – Brazil.com Raudive – Paper I-F – Energy Vampire DJ Sprinkles – Masturjakor (Masturmix) U2 – Lemon (Bad Yard Club) Terence FM – Stay Around (Cajmere’s Black Hole Mix) Oneiro – Oneiro Say Shhh! (Slide On The Wild Side) Losoul – Brother In Love Dave Angel – Fever Roy Davis Jr. – My Anthem (Plant Life Mix 1) Paul Johnson – My Free Feelings Gemini – Le Fusion Raudive – Brittle Theo Parrish – Solitary Flight Terre Thaemlitz – In The Style Of Terre Thaemlitz Untitled Tape Recording Age 10 Pt. 1
In discussion with Chris Hobson on “Aaltopiiri” by Pan Sonic (2001).
Pan Sonic go quite a long way back in the history of modern electronic music, being formed in 1993. How and when did you first become aware of their music?
I didn’t start listening to electronic music until around about 1997. I was introduced to Pan Sonic in 1999 by one of my best friends. We discovered and taught ourselves electronic music together. He put me onto Pan Sonic and it immediately had a huge impact. It was only in time that I made my way through most of their back catalogue.
Why did you opt for “Aaltopiiri”? Can you describe what makes it so special for you?
I chose ‘Aaltopiiri’ precisely because it was the first Pan Sonic album I bought. I had one or two of their earlier albums on cassette or CD perhaps, but this was my real route in. In terms of music itself, it probably isn’t my favourite release of theirs, but it is the most important for me. This album was central in a kind of sonic renovation my ears and head underwent around 1999 – 2001, the effects of which I can still feel today. What Pan Sonic really taught me is what techno could be. It broadened my mental horizons in quite radical ways. Beyond ‘Aaltopiiri’ being a key moment for me in this regard, what I like about it is that personally it has the right balance of Pan Sonic’s noisier side and its more bleepy and drone sounds. Some of their later stuff has been a bit too noisy for me, here there is a pretty good weighting between the two.
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