Finn Johannsen – Ashorecast #27

Posted: January 5th, 2015 | Author: | Filed under: Interviews Deutsch | Tags: , , , , , , , , , | No Comments »

Auch wenn das neue Jahr nun schon begonnen hat, vielleicht zunächst ein kurzer Blick zurück auf 2014. Würdest du sagen, es war ein gutes Jahr für elektronische Musik? Falls ja, wer war deiner Meinung nach u.a. mit dafür verantwortlich?

2014 war nicht besser oder schlechter als die Jahre zuvor. Es gab genug gute neue Releases, aber kaum neue Trends. Es kam mir so vor, als würden einige vorherige Entwicklungen langsam auslaufen. Lo-Fi House- und Techno etwa. Da hat die Ästhetik vielleicht etwas zu oft durchschnittliche Musik kaschiert. Es gab auch nicht mehr so viele Retro-80er-90er-House-Platten, was sicherlich auch damit zusammenhing, dass jede Menge alte Klassiker oder Raritäten nochmal veröffentlicht wurden. Manche Nachbauten schnitten da im Vergleich schlechter ab, oder man wollte wohl auch lieber Lücken in der Wantslist schließen, als sich mit neuer Musik zu beschäftigen, die wie alte klang. Ich falle aber nicht gerne in diesen früher war alles besser-Sermon. Ich habe in jungen Jahren auch viel alte Musik gehört, ich wollte auch schon immer wissen, wo was herkommt. Aber das wollte ich selber entdecken, und nicht von Älteren gepredigt bekommen, auch wenn man dann später feststellt, dass viele Einwände durchaus berechtigt sind. Was mir letztes Jahr gut gefallen hat, kann man ja bequem bei meinen Hot Wax-Radiosendungen überprüfen, oder meinen Charts. Sicherlich hat nicht jede Platte darin das Rad neu erfunden, aber es waren für mich genug neue Ideen drin, um es unterstützen zu wollen. Generell war es gefühlt eher ein Techno- als ein House-Jahr, aber für mich war es zuviel Techno, der sich nur auf eine jeweilige Atmosphäre konzentriert, und nicht auf Musikalität. Es gab zudem stilübergreifend irritierend viele Alben. Vielleicht war es ein Übergangsjahr, und 2015 passieren wirklich neue Dinge, oder es werden retrospektiv einfach andere alte Stile aufgearbeitet. Da lasse ich mich aber auch gerne überraschen. Ich wünsche mir aber nach wie vor, dass dieser durch künstliche Verknappung ausgelöste Beschaffungsstress für Käufer und Läden zur Ruhe kommt. Aber jetzt habe ich wirklich langsam das Gefühl, dass das ausgereizt ist und der Markt das von allein regelt. Nicht jede überteuerte Platte mit Poster wurde letztes Jahr zum Sammlerobjekt, und da ist noch viel Luft nach unten.

Gibt es einen Abend aus dem vergangenen Jahr, den du als DJ als besonders gelungen/spannend in Erinnerung hast? Wenn ja: Wo und wann war das und was hat den Auftritt ausgezeichnet?

Da gab es einige. Aber am denkwürdigsten war sicherlich der Auftritt von Dreesvn und mir beim New Forms Festival in Vancouver. Das war schon sehr dicht dran an der perfekten Nacht. Wir hatten uns schon die Tage zuvor sehr willkommen gefühlt, und viele interessante Leute kennengelernt, und dementsprechend haben wir uns dann auch bemüht, alles zurückzugeben was wir konnten. Der Live-Auftritt von Dreesen und Sven war einfach wundervoll und sehr beeindruckend, und ich konnte danach wirklich alles spielen was ich wollte, ohne dass es spürbare Einbrüche auf der Tanzfläche gab. Und bei dem Set hätte das schon durchaus passieren können. Es gab dann zum Abschluss des Festivals auch noch eine inoffizielle Party, bei der ich stundenlang im Wechsel mit DJ Sotofett und DJ Fett Burger aufgelegt habe, aber da ist die Aufnahme nichts geworden, was wirklich sehr schade ist. Ich erinnere mich aber auch sehr gerne an eine kleine Griechenland-Tour zurück, den tatsächlich beeindruckenden Sound von Plastic People, no sleep raver bei Washing Machine, feiern gegen alle Widrigkeiten in Ljubljana, Macro mit geballter Kraft im Stattbad, Arme in die Luft in der Panoramabar, und und und. Ach ja, und ich habe bei einer schönen Nacht in Nürnberg die krawallbereiten Besucher des Deutschpunk-Festivals im gleichen Gebäude für klassischen Garage House begeistern können. Ich hatte gar nichts anderes mitgenommen, und es blieb mir gar nichts anderes übrig, aber es ging nicht nur nicht ins Auge, es blieb kein Auge trocken.

Seit einigen Wochen kann man dich als DJ über die Agentur Option Music buchen. Wie kam es dazu, dass du nun bei einer Agentur bist, wo du das doch vorher jahrelang alles selbst geregelt hast?

Nun, ich bin vor vier Jahren Vater geworden, und gleichzeitig nahmen Anfragen für Gigs wie auch der Zeitaufwand meiner diversen anderen Verpflichtungen und Tätigkeiten stetig zu. Nach fast 30 Jahren war ich dann irgendwann so ausgelaugt von der ganzen Logistik, dass ich bereit war, alles in professionellere Hände zu geben. Bei Option Music mag ich sowohl die Art, wie das Booking gehandhabt wird, als auch die anderen Artists, und zwar allesamt. Ich musste die ganzen langjährigen Verbindungen nicht aufgeben, und es kommen neue hinzu. Ich habe mehr Zeit für die Familie, und die Agentur ist auch sehr familiär. Win-Win.

Seit einiger Zeit bist du Teil des Hard Wax-Teams und bist u.a. mit für den Einkauf und somit auch für die berühmten Hard-Wax-Einzeiler verantwortlich. Hast du schonmal das Prädikat “Killer” vergeben und wie leicht oder schwer fallen dir diese Kurzbeschreibungen?

Ja, das Prädikat habe ich schon öfter vergeben, aber eigentlich gehen wir damit bewusst sparsam um. Es wird in der Regel nur für Releases benutzt, die das Zeug dazu haben, irgendwann später vielleicht in der Kategorie Essentials zu landen. Musik, die aus dem Gesamtgeschehen heraussticht. Wir hatten die Webseite ja schon von den Tips bereinigt, nachdem das irgendwann in jeder zweiten Vertriebs- oder sonstigen Promoankündigung zu lesen war, und auch sonst stapeln wir lieber tief als hoch. Wir vertrauen da ganz auf das Urteilsvermögen unserer Kunden, und wollen es nicht beeinflussen. Unser Programm ist sorgfältig vorgefiltert, und somit ist es eigentlich nicht nötig mit Hype-Mechanismen abzulenken, die in so vielen Bereichen des Musikgeschehens sich nur noch gegenseitig entkräften. Als langjähriger Musikjournalist musste ich mich zuerst daran gewöhnen, Musik nicht wertend zu beschreiben, mit nicht mehr Worten als unbedingt notwendig, aber gleichzeitig habe ich den Stil der Beschreibungen wohl auch ein bisschen mitgeprägt. Aber bei Hard Wax steht die Musik im Vordergrund, kurzum.

Viele kennen dich auch als Journalist für Magazine wie De:Bug, Groove oder auch Resident Advisor. Durch deine Familie, den Job bei Hard Wax und das Auflegen bist du zeitlich wahrscheinlich sehr eingespannt – wie wählst du heute aus, über was du schreibst? Sind das nur noch Liebhaber-Themen für dich? Und merkst du eventuell ähnlich wie Gerd Janson, der seit einigen Monaten fast überhaupt nichts mehr schreibt oder Interviews führt. Ermüdungserscheinungen hinsichtlich des Schreibens über Musikthemen?

Ich gebe zu, dass mich mit der Zeit Rezensionen ermüdet haben. Ich denke bei Gerd war das vielleicht auch so. Man hat diesen Wust an Releases, und je länger man sich als Journalist damit befasst, desto schwieriger wird es, dafür frische Worte zu finden. Im Laufe der Zeit wiederholt sich einfach vieles bei der Musik, die man beschreiben soll, und als guter Journalist sollte man schon den Anspruch haben, in Texten Wiederholungen zu vermeiden. Wenn da zu sehr die Routine greift, lesen sich die Platten vielleicht routinierter als sie klingen. Gleichzeitig hat mich aber auch der Mangel an Diskurs frustriert, der heutzutage im Musikjournalismus vorherrscht. Alles ist zu sehr miteinander vernetzt und voneinander abhängig, und im Begriff Soziale Medien sind die Medien nicht ohne Grund enthalten. In allen Bereichen der Musikbranche ist man ob der fallenden Ertragsmöglichkeiten dünnhäutig geworden, gleichzeitig sind die Medien mehr als zuvor auf den Anzeigenmarkt angewiesen, um überhaupt überleben zu können. Und das ist keine gute Grundlage für eine Kritik, von der neue Impulse ausgehen können. Ich habe da auch einige heftige virtuelle Stürme hinter mir, für sorgfältig recherchierte, sachliche und objektive Artikel, die unter anderen Umständen vielleicht eine Debatte angestoßen hätten, von der alle was haben. Mit dieser Art mit Meinungen umzugehen hatte ich schon Probleme, als ich nur DJ, Journalist und Labelbetreiber war. Seitdem ich vor Jahren Teil von Hard Wax geworden bin, ist es noch wesentlich schwieriger geworden. Die Objektivität, die vorher von anderer Seite zuweilen in Frage gestellt wurde, ist jetzt nicht einmal mehr das Haupt-Kriterium. Ich sehe mich in der Funktion als Einkäufer zu einem hohen Maß an Neutralität verpflichtet, was diverse Themen für mich als Journalist von vornherein unmöglich macht. Nicht in erster Linie als Selbstschutz, sondern vor allem um den Laden zu schützen, und das, was ich dort tue. Es ist aber nicht so, dass ich nicht mehr schreiben kann was ich will, und dann lieber gar nichts mehr schreibe. Ich schreibe nur eher über Themen, mit geringerem Potential, negative Auswirkungen auf meine Tätigkeiten zu haben. Und das sind dann schon eher Liebhaber-Themen, Interviews mit Legenden, zeitspezifische bzw. historische Aspekte und schlichtweg Musik, über die ich von einer Fan-Perspektive aus schreiben kann. Es kommt aber auch noch erschwerend hinzu, dass beim gegenwärtigen Musikjournalismus Zeitaufwand und Honorarerträge nur noch in einer akzeptablen Relation stehen, wenn man wirklich viel schreibt. Und dafür fehlt mir einfach die Zeit. Demzufolge schreibe ich weniger, als ich eigentlich gerne würde. Aber es ist mir nach wie vor wichtig, und ich würde es nicht komplett aufgeben wollen.

Seit 2007 betreibst du gemeinsam mit Stefan Goldmann das Label Macro. Was wird uns da in diesem Jahr bzw. den kommenden Monaten erwarten?

Traditionell haben wir zum Ende des vorangegangen Jahres noch nicht allzu viele Pläne für das nächste Jahr. Bei Macro regiert der Freiraum, in jederlei Hinsicht. Stefan ist für einige Zeit mit sehr interessanten Projekten ausgelastet, hat aber auch neue Geräte ausfindig gemacht und mir gegenüber bereits angekündigt, sich dieses Jahr stilistisch umfassend häuten zu können. Und so wie ich ihn kenne, macht er das dann auch. Es wird wohl einen Soundclash unserer beiden Live-Institutionen KiNK und Elektro Guzzi geben, ich rechne in freudiger Erwartung mit neuem Material älter und neuerer Macro-Künstler, und wenn es zu uns passt, sind uns natürlich auch ganz neue Produzenten willkommen. Der Rest wird sich vermutlich wie gehabt aus spontanen Eingebungen ergeben, die wir dann gewohnt akribisch in die Tat umsetzen. Im Prinzip gehen wir auch schon seit 2007 davon aus, dass wir mal problemlos eine Auszeit nehmen könnten, aber irgendwie kam bis jetzt immer eine ganze Menge dazwischen.

Deine Hot Wax Shows auf BCR sind sowohl in ihrer Länge als auch stilistisch teils sehr unterschiedlich und spiegeln damit eben dich als vielseitigen Host und DJ wider. Welchen Themen und Genres willst du dich unbedingt noch in einer deiner Sendungen widmen, bist aber bisher noch nicht dazu gekommen?

Ich habe eine langjährig gewachsene, stilistisch sehr vielfältige Plattensammlung. Gerade wenn man eine regelmäßige Radiosendung macht, sollte man das auch nutzen. Die angesprochene Vielseitigkeit zeichnet mich wohl als DJ aus, aber ich will das auch nicht überstrapazieren. Der Großteil der Hot Wax-Sendungen besteht schon aus Platten, die ich aus dem Laden mitnehme. Ich lasse dann ein paar Wochen verstreichen und mache eine Art Kassensturz, und wähle dann die für mich interessantesten Releases aus, teils im Club erprobt, teils auch nur zuhause. Mir geht es bei den Sendungen oder auch anderen Podcasts nicht darum, meine Aktivitäten im Club zu simulieren, auch wenn ich Clubgigs gerne mal thematisch angehe. Wenn ich irgendwo auflege, fände ich es aber weder für mich noch für andere reizvoll, Sequenzen aus irgendwelchen meiner Sendungen zu wiederholen. Radio hat mich lange Jahre begleitet, und das Format bedeutet mir sehr viel. Was da aber musikalischen Spezial-Themen im Verlauf des Jahres geschehen wird, möchte ich noch nicht verraten, ich mag Überraschungen. Ende Januar wird es aber noch mal eine Sendung mit aktuelleren Platten geben, und dann möchte ich gerne mit einer irregulären Serie anfangen, die sich mit Edits befasst, die in den 80ern auf Remix Services erschienen sind, etwa Disconet, Hot Tracks, Razormaid und anderen obskuren Labels. Ich sammle solche Platten schon seit etlichen Jahren, und finde es sehr faszinierend, was damals mit Tape und Schere mit bekannten Clubhits angestellt wurde. Und es wird einen sehr persönlichen Podcast für Modyfier geben. Ansonsten habe ich eigentlich immer Ideen, wenn ich in den Regalen umhersuche. Und ich habe keinerlei Hemmungen, die dann auch in die Tat umzusetzen. Ich bin sehr dankbar, dass das so viele Leute hören wollen, und hoffe, dass das noch lange so bleibt.

Vielen Dank für deinen Mix! Per Facebook-PN hast du ihn ja schon als “Deutschland in deep, die klassische Variante” angekündigt und daraus wurden dann gleich über drei Stunden. Wie kamst du auf die Idee dazu, wie hast du deine Auswahl getroffen und wie und wo den Mix dann letztendlich aufgenommen?

Das sind meine persönlichen Favoriten zum Thema Deepness in Deutschland, vornehmlich House. Platten, die ich über Jahre regelmäßig gespielt habe, und auch auch immer noch spiele. Von einigen Produzenten hätte man natürlich auch mehrere Tracks nehmen können, aber es ging mir eher um einen breiten Überblick. Es hat eine Weile gedauert bis sich deutsche Produktionen von Ende der 80er an von den US-Vorbildern emanzipiert haben, aber dann ist wirklich viel Eigenständiges passiert, sei es in den Großstädten, oder in der Provinz. Dass es sich hierbei überhaupt um eine Auswahl nationaler Veröffentlichungen handelt, ist vollkommen unpatriotisch. Ich vergleiche einfach gern. Die Charakterisierung der einzelnen lokalen Szenen zu den Platten muss aber an anderer Stelle stattfinden, da gehören mehr interessante Zusammenhänge hinzu, als ich hier anreißen kann. Viele der vertretenen Künstler sind auch heute noch aktiv, aber dieser Mix soll beleuchten, wie das in früheren Jahren klang, und wie gut das gealtert ist, bis hin zu etwas aktuelleren Releases. Für mich sind das alles Klassiker, und wichtige Platten. Die Abfolge der Tracks hat sich beim nächtlichen Raussuchen ergeben, und dann ist der Mix in einem Rutsch am verregneten Tag darauf entstanden, mit zwei MKs und einem erstaunlich unverwüstlichen Ecler-SmacFirst-Mixer. Das Setup benutze ich seit 1995, für alles.

Wo kann man dich demnächst mal wieder auflegen hören?

Ich bin gerade aus dem wohlverdienten Urlaub zurück, und meine Bookerin auch. Wir müssen uns erstmal sortieren. Aber wir sind dran. Have headphones, will travel.

Info

Michaela Melián    – Convention

Cologne Tape – Render 2 (Magazine Edit)

Dresvn – Untitled

Tase – Oh Boy

Murat Tepeli Feat. Prosumer – Lov

James DIN A 4 – Untitled

Red Sparrow – That’s The Way Of The World

STL – Lost In Brown Eyes

Maus & Stolle – Adore (Remix)

Lynx – Call…

Carsten Jost – Love

Vincenzo – At Throb

Losoul – Sunbeams And The Rain

Forever Sweet – Untitled

Farben – As Long As There’s Love Around

Sleeparchive – Diagnosis

Even Tuell & Midnightopera – Untitled

Stefan Goldmann – Missing Days

Isolée – Inititate 2

System 360 – Untitled

MD – Whitecaps

Sensorama – Quarzzeit

DJ Linus – Pleasure

Whirlpool Productions Feat. Mel Tormé – Fli Hi

Round One – I’m Your Brother (Club Version)

Celo-Sound – Every Day Every Nite

Netto – Like Ghosts

Lawrence – Spark

Melchior Productions LTD – The Blessing

Dntel – (This Is) The Dream Of Evan Chan (Superpitcher Kompakt Remix)

Love Inc. – Life’s A Gas


Stefan Goldmann – Industry

Posted: September 22nd, 2014 | Author: | Filed under: Macro | Tags: | No Comments »

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MACRO M40 – Stefan Goldmann – Industry


Finn Johannsen – Hot Wax 017

Posted: June 1st, 2014 | Author: | Filed under: Mixes | Tags: , , , , , | 1 Comment »

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October – Unstable Phenomenon (Joey Anderson Remix)
STL – A Million Lights
Jay Daniel – Royal Dilemma
Amir Alexander – Star Tigress
Anton Mitchell – Sahara
Kinetic Electronix – Astral Kin
Ajukaja & Andrevski – Expensive Shit
Ratchett Traxxx – Nut On U
Beautiful Swimmers – The Zoo
Vellico – Beck’s Brew
Crazy Bald Heads – First Born (Four Tet Remix)
Môme – Heading Feel (Stefan Goldmann Remix)
John Beltran – Return To Nightfall
Wada – Moonlight On Your Life Pt. 2
Hashman Deejay – Orbis Tertius
Romanthony – Trust (MCDE Instrumental Dub)
Pepp – You Know My Eyes
K. London Posse – Caught In Luv (Rhythm Mix Dub)
Dionne – Feel Da Rain (D’Pac Dub)
Vincent Floyd Feat. Chan – Your Eyes (Instrumental)
Vincent Floyd Feat. Chan – Your Eyes (Vocal)
Loftis #V – Dreamin (Joe Smooth Vocal Mix)
J.D. Hall – Into You (Jonathan Morning Mix)
Nami Shimada & Soichi Terada – Sunshower
Ajukaja & Maria Minerva – All The Heart Breaks
Eric D. Clark – Another Night, Another Disco (Reprise)


@ Stattbad x Macro

Posted: May 21st, 2014 | Author: | Filed under: Gigs, Macro | Tags: , , , , | No Comments »

stattbad macro

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Stefan Goldmann – Signs Taken For Wonders

Posted: March 17th, 2014 | Author: | Filed under: Macro | Tags: | No Comments »

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MACRO M36 – Stefan Goldmann – Signs Taken For Wonders


Finn Johannsen – Hot Wax 014

Posted: February 28th, 2014 | Author: | Filed under: Mixes | Tags: , , , , , , , | No Comments »

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Stefan Goldmann – Peak Phosphorus
Ajukaja & Andrevski – Rare Birds
Death Comet Crew – Galacticoast (Gifted & Blessed Remix)
Francis Harris – You Can Always Leave (Curtains) (Remix By DJ Sprinkles)
Mari Kvien Brunvoll – Everywhere You Go (Villalobos Amnesia Rehabilitation Dub)
AM Version Feat. Alona – For Our Love (Monty Luke’s Westcoastluvmix)
Terre’s Neu Wuss Fusion – A Crippled Left Wing Soars With The Right (Steal This Record Remix)
Theo Parrish – 71st & Exchange Used To Be…
Denaji – Dharma Drama
Omar S. Detroit – Who’s In Key
Omar S Presents Colonel Abrams – Who Wrote The Rules Of Love
Rick Wilhite – My Life Is A Minimal Circle
Jovonn – Welcome, Dance
Terrence Parker Feat. Reno Ka – Finally (Backroom Mix)
Pollyn – Sometimes You Know (Moodymann Remix)
DJ Skull – Promise Of Peace
Kouji Nagahashi – 2 (Last Dance Over Me)
Lorna Dune – Miamisphere (Terekke Remix)
Hakim Murphy – Chicago Head (Skyway Remix)
Joe – Punters Step Out
Heatsick – Speculative
Moodymann – No
Charles Manier – Sift Through Art Collecting People

An-i – Kino-1
Jeff Mills – Guidance


Finn Johannsen – Sound Of Thought 14

Posted: December 18th, 2013 | Author: | Filed under: Interviews English | Tags: , , , , , , , , | No Comments »

Mix and interview for Sound of Thought podcast, now defunct.

Screen Shot 2013-12-17 at 6.36.10 PM

KWC 92 – Night Drive
D-Ribeiro – Down You Will Get (AM Mix By DJ Sotofett)
Corbie – Arktika (Sprinkles’ Deeperama)
Deetroit – Feeels
Ozka – MTRX
L’estasi Dell’oro – Reverse & Repair
MGUN – Mask
Joey Anderson – Sky’s Blessings
Jeff Mills – Human Dream Collectors
The Abstract Eye – Reflexes
Divvorce – Wander 7
Plastic Soul – I Got It
SSOL – SSOL 001
FaltyDL – Umi Says
The Fantasy – Glass Traps
Vaib-R – About Freedom
Ttam Renat – Merging (Hut Mix)
Roy Davis Jr. & Sean Smith – The Revival
Webster Wraight Ensemble – The Ruins Of Britain (Pépé Bradock’s ‘Robin’s Hot Barbershop’ Remix)
L’estasi Dell’oro – Iscariotic Lips
Kassem Mosse – Workshop 019
? – Aspect Music 6
Ob Ignitt – Celestial Salacious
Damon Bell – What
The Trash Company – Manchester Stomp

For our final podcast of 2013 – vinyl devotee, Hard Wax curator, part-time journalist, Macro co-boss, family man and a damn near impeccable selector, Finn Johannsen steps up.

Having been one of a select few at the helm of the Hard Wax institution since 2010, it comes as little surprise that they would turn to somebody such as the likes of Finn for the coveted position. Casting his net wide, Finn’s general philosophy when it comes to music echoes the sentiments – if you are no longer being stimulated by what you are hearing, then “look elsewhere, or look harder”. Though in his eyes a decidedly necessary standpoint for somebody that has been frequenting clubs since the 80s, Finn’s ability to keep his finger ahead of the pulse demonstrates a breadth of knowledge that shines through heavily both in his selections and writings.

A unique and highly refreshing figure, Finn turns in over two hours of fresh wax for us – with an extreme wealth of wisdom to back it up, take time with both facets of this episode, as there is much to take in.

So we come to you as 2013 draws to a close – as somebody that is so involved with new releases from far and wide through your position at Hard Wax, do you feel 2013 has been a good year for electronic music? Has your wide-ranging palette been mostly satisfied?

There was only one period where I was really bored with House and Techno, that was the mid 90’s. The wild creativity made way for bigger clubs and the according income boost possibilities, and innovations seemed to trickle in comparison to the years before. But then there were other styles emerging, especially in the UK, and as I dug deeper, I also found enough interesting music to keep me hooked. Which since then I had established as a rule for myself. If there is not enough happening in what you are used to, look elsewhere, or look harder. Since then I did not find any year in electronic music disappointing. I took home a lot of good new releases week in week out, year in year out. Discovering a lot of new names, new labels and lost or overlooked obscurities in the process. For me personally, there is still too much music released that tries to recreate something that has already been done, especially when you consider the fact that both the landmark originals and the according copycat records from the same period of time are easily accessible via second hand. But if I were 20 and just becoming aware of certain sounds, it would probably thrill me in the same way. And of course the overall interest in vintage blueprints brought a lot of interesting reissues as well, some of which I did not know before. But generally the amount of previously unreleased or longtime deleted material is not a particularly healthy sign for such a fast evolving culture like club music. And I could not help noticing that the producers and DJs moaning the most about retroesque phenomena were often a bit more seasoned, and also often the ones seemingly failing to deliver the same spark they felt was now lacking. If you have the feeling that things are developing for the worse, take a close look first at what you can do or actually do about it. In any case, what interests me most is what happens next.

In the Critic’s Round Table edition of RA’s Exchange in August, you state that personally, “surprises” when going out or listening to music are fewer and further between. Though you also state that this is to be the natural state of things when you have been engaged in both activities for as long as you have and those pioneering years have well and truly past.

We’re interested to know what some of these more recent surprises have been and what it takes to grab your attention when you have been steeped in this history and culture for such a significant period of time. And do these increasing lapses between ever cause you to lose some of your vigour for the scene?

I started collecting records in the mid 70’s, 6 years old, and sneaked my way into clubs in the early 80’s. And I still buy records and go out. So a certain degree of recurrences is just natural. Hype tends to move in circles. There are shoes I still like to wear that have been in and out of fashion so many times that I simply do not care anymore if they are fashionable or not, and the same applies to music or club nights. Music production is so standardized by software today that it is unlikely that someone comes up with a sound unheard of before, and using analogue gear does not guarantee an individual signature sound either. For some time now, a lot of interesting innovations in electronic music happen in the realm of recontextualization, deconstruction and interpretation of certain traditions. And if it is done with enough fresh ideas to add a new perspective, I do not mind that at all. I look out for artists who have their own sound. And I must add that in that aspect it does not matter if a producer able to do that is just surfacing or has been around for a longer time. I do not make a big difference between artists refining their own sound, or artists just establishing it. The main difficulty is trying to remain relevant, and I salute everybody trying and succeeding. Thus for example, I had the same pleasure with artists like Mark Pritchard, Soundstream, Pépé Bradock, Terrence Dixon, Kode9 or Terre Thaemlitz still doing their thing as it should be done, as with newer artists like Tapes, Call Super, DJ Richard, Gorgon Sound, Moon B, Aquarian Foundation or MGUN, who are just in the process of developing their own creative persona. There are many more fine examples for both camps, of course. For inconsiderate omissions, please consult what I charted and mixed in 2013. Read the rest of this entry »


@ Macro x Stattnacht

Posted: September 12th, 2013 | Author: | Filed under: Gigs, Macro | Tags: , , , , | No Comments »

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Stefan Goldmann ‎– Live At Honen-In Temple

Posted: May 4th, 2013 | Author: | Filed under: Macro | Tags: | No Comments »

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MACRO M33 – Stefan Goldmann – Live At Honen-In Temple


Stefan Goldmann ‎– Ghost Hemiola

Posted: March 28th, 2013 | Author: | Filed under: Macro | Tags: | No Comments »

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MACRO M22R – Stefan Goldmann – Ghost Hemiola


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