Finn Johannsen – Live At Phonographe 6 ans, La Rotonde, Paris, November 10th 2016

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Anthems: Milk!, Mannheim (1990-1993)

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Primal Scream – Loaded (Creation, 1990)

Wie wichtig war die englische Explosion zwischen Indie- und Clubkultur im Gründungsjahr des Milk! Wollte man diese Entwicklung bewusst auffangen, oder war das nur ein Bestandteil unter vielen?

DJ Seebase: Es erschien mir schlicht konsequent. Insbesondere Dirk (D-Man) Mantei und Gregor (G.O.D.) Dietz haben da schon lange vor dem Milk mittels diverser Parties und Clubreihen die Grundsteine gelegt. Und Holger „Groover“ Klein hat schon immer alles aufgesagt, was es an Aufregendem gab und gibt. Ich weiß es zum einen nicht genau und ich will keinem der Jungs zu nahe treten aber als „Entwicklungen bewusst auffangen“ hätte das vermutlich keiner verstanden. Es fühlte sich so vieles so richtig und so wichtig an. Und „Loaded“ steht hier ja für sehr, sehr vieles zwischen Sheer Taft, Peter Hooton, Boy’s Own und Shaun Ryder. Unter anderem auch für das riesige Screamadelica-Wandbild in Holgers Küche (das von einer hochbegabten Freundin gemalt wurde, die wie man sagt, nach dem unsäglichen Green-Day-Konzert im Milk mit einem von ebendenen gefummelt haben soll, haha). Und natürlich für den immergroßen evergrowing Andrew Weatherall. Aber nunmal in der Hauptsache schlicht für das, was da gesagt wird: „And we wanna get loaded. And we wanna have a good time. That’s what we’re gonna do. (No way, baby, let’s go!). We’re gonna have a good time. We’re gonna have a party“. Und nun ja, dann haben wir das eben gemacht.

Ramjac Corporation – Massif (Irdial Discs, 1990)

Das exzentrische wie innovative Irdial-Label war stets ein Garant für Kreativarbeit auf Nebenspuren. Das war ein Prototyp für das, was wenig später flächendeckender kommen sollte. Damals nannte man das noch Breakbeat Techno, nicht wahr? Leiteten solche Platten im Milk! die spätere Breakbeat-Begeisterung ein?

Breakbeat war in der Tat die gängige Nomenklatur. Aber das hier war fast schon ein mythischer Tune, an dem sich sehr sehr viele Geschichten festmachen. Von echten Schamanen, die eine „planetare Aktivierung“ propagierten, über sagenhafte Morgen auf der Heidelberger Neckarwiese mit Holgers Boombox bis hin zu der Tatsache, dass Redagain P (Milk EP) Riesenfan des Stückes war. Auch der Beatdown war irgendwie wichtig für’s Selbstverständnis. Da war ja immer noch dieser Teil in vielen von uns, der auf der Ami-Kirmes am Boxauto gestanden hatte und der Native Tongues wie Silver Bullet gleichermaßen verehrte. Und Soul II Soul (Phil Asher hat auch einmal im Milk aufgelegt). Welche Platten es waren, die da den Ausschlag gaben, ist schwer zu sagen. Es war ein sicher wichtiger DJ-Auftritt von Nils Hess und dann nunmal in allererster Line Holger, die die Begeisterung für Breakbeats eingeleitet haben. Und eine nicht zu unterschätzende spätpubertäre Frankfurt-Opposition, von der noch zu reden sein wird.

Rotor – Salad Hammer (Chill, 1991)

Ich nehme an Bleeps aus Sheffield waren ein anderer wichtiger Bestandteil des Milk!-Sounds. War diese Kombination von hohen und tiefen Frequenzen besonders effektiv in diesem Club?

Für mich persönlich waren „Testone“ oder „Clonk“ von Sweet Exorcist echte und beinharte Erweckungserlebnisse. Und wenn ich irgendetwas aus dem Milk-Kosmos nochmal gerne fühlen würde, dann wäre es dieser spezielle, und wahrscheinlich irrsinnig verklärte, Keller-Basspunch. Diese Bassline und Blitzlicht. Danke, Glück, verweile doch! Ich war 94 mal im Warp-Laden in Sheffield. Ich habe vor Ehrfurcht keinen Ton herausgebracht. Die Tüte habe ich heute noch. Und die gute alte, später ebenfalls für’s Milk nicht unwichtige Hazel B arbeitet jetzt bei Designers Republic. Sie war ja vorher schon eine super Person aber, hey, die kennt diese Legenden! Im Ernst: Dieser Tune trägt in seiner Rohheit für mich ganz essenzielle Züge. Und jetzt bitte noch im Geiste die Shoutouts aus „How Ya doin“ von Nightmares On Wax runtersingen.

Altern 8 – Infiltate 202 (Network, 1991)

Altern 8 waren ja so eine Art Rave-Fortführung von The KLF, und ihre Tracks oft eine wilde Mischung aus allen Winkeln energetischer Clubmusik. War das ein Milk!-Kriterium, alles geht, so lange es euphorisch ist?

Holger hat die spätere Residency von ihm und Bassface Sascha im XS in Frankfurt hiernach benannt: Bassbin. Ansonsten ist das hier alles so wahnsinnig stimmig. Bis hin zur Druckluft-Tröte. Und „Euphorie“ war sicher ein Thema, aber als ganz so wahllos würde ich das nicht stehen lassen wollen. Holger und ich vereint u.v.a. eine sehr skeptische Haltung gegenüber den Quatschtüten von Prodigy („Android“ jetzt mal bei Seite – was zu „Infiltrate 202“ ganz gut passt). Ich würde eher sagen, dass im Milk! eine irgendwie unausgesprochene Soundsystem-Kultur herrschte. Das Publikum hat schon sehr stark interagiert, und z. B. auf uns eingeredet jetzt doch endlich mal den „Haifisch-Tune“ (DJ Excel – Just When You Thought It Was Safe) zu spielen. Nicht eben ein fröhliches Liedlein. Wie auch „Mr. Kirk’s Nightmare“ und andere. Aber Altern 8 habe ich einfach nur geliebt. Ob nun das hier oder „Frequency“ oder, ebenfalls ein Muss: „ Brutal-8-E“

QX-1 – Love Injection (Rhythm Beat, 1991)

Mike Dunn trifft Larry Heard, eine geradezu erschütternde Deep House-Hymne. Wurde mit solchen Tracks die Ekstase in emotionalere Bahnen gelenkt? Wie wichtig war Deep House im Milk!-Kosmos?

Ich für meinen Teil, und ich glaube Holger stimmt da mit mir überein, habe das nicht so getrennt betrachtet. Ich empfinde das hier zudem als ausgesprochen ekstatisch. In dem Sinne, der irgendwann mal als „Trance“ verdummbeutelt wurde, aber ja nunmal nicht von der Hand zu weisen ist. „House“ war für mich persönlich allerdings der Weg. Wen es interessiert, in Hans Nieswandts Buch „Plus Minus Acht“ steht auch ein bisschen was zu dem, was für mich im Milk seinen Anfang nahm. Und wenn Du wissen willst, wie wichtig Deep House war, frag mal irgendeinen aus der Posse nach M1’s „Feel The Drums“ oder Basil Hardhaus’ „Hard For The DJ“. Oder nach „Generate Power“. Oder U.P.I.s „She’s A Freak“ und so unendlich vielen mehr. Die werden reihenweise Tränen in den Augen haben. Das waren alles Milk-Hits. Und dann gab es noch dieses Tape von DJ Ralphie aus Riccione (wo Dirks damalige Freundin Susanne und Tabea Heynig getanzt hatten), das uns verzaubert hat und eben einen ganz anderen Vibe, ganz anderes Mixing, ganz anderes alles repräsentierte. Im Übrigen sei hier dann angemerkt, dass das Milk kein originärer Gay-Laden war aber von hier aus eine ganze Reihe wegweisender Gay-House-Parties ihren Weg nahmen.

Rum & Black – Insomnia (Shut Up And Dance Records, 1991)

Shut Up And Dance waren enorm wichtige Pioniere der Breakbeat-Musik, und diese dreiste Version von Badalamentis Twin Peaks-Thema ziemlich typisch für ihre Haltung. Aber warum speziell dieser Track aus ihren an Höhepunkten reichen Back-Katalog?

Ich hätte gerne „The Green Man“ genommen, weil das Sakamoto-Sample eine Tür zu Gregors (Ruhe in Frieden, mein großer Freund) riesiger Sammlung u.a. des Yellow Magic Orchestra aufgemacht hätte. „Autobiography Of A Crackhead“, „Lamborghini“, Nicolettes Gesamtwerk, bis hin zu „Raving I’m Raving“ natürlich, was zweifelsfrei für einen der großartigste Momente stünde, den ich je auf einer Love Parade erleben durfte. „Ecstasy pouring down on me“ 1992 am Wittenbergplatz. Als Andre DJ Pussylover am Milk-Truck vor Glück die Rasenrabatten gevögelt hat. Und er war noch nicht mal der Glücklichste, meine ich mich zu erinnern. Aber zum einen wird generell viel zu selten auf „Rum & Black“ und dieses großartige Album hingewiesen („Funky Emotions“ allein!) und zum anderen ist der Umgang mit dem Twin-Peaks Thema in Ergänzung zu Mobys „Go“ schon sehr typisch für unser damaliges Mannheimer Selbstverständnis. Von Moby lief bei uns zu der Zeit „Next Is The E“, während in der Frontpage die wirklich dämliche B-Seite „Thousand“ für wegweisend befunden wurde. Was jetzt mal wirklich Quatsch war.

YBU – Soul Magic (SSR, 1991)

In den frühen 90ern war es ja durchaus üblich das Tempo mehrmals pro Nacht zu variieren. Wann liefen solche sonnendurchfluteten Downbeat-Hymnen? Und wie wichtig war das Balearic-Thema jener Zeit in Mannheim?

YBU war neben „Strings Of Life (Beatless)“ wohl der wichtigste Putzlicht-Track. Tempodrosselung mag ja ein Merkmal sein aber „Soul Magic“ fordert ununterbrochen auf es „zu fühlen“. Das haben die Leute mitgehaucht und empfunden. Dass man heute erklären muss warum Slow Jam und in-your-face durchaus intensitätsgleich sein können, scheint mir schon vielsagend. Und klar ging es irgendwie balearisch eklektisch zu, nur dass ich zumindest das Wort nicht kannte. Ich kannte einen für mich damals magischen Ort, der an einem Abend namens Mo-better-Milk so etwas wie Dance-Jazz aus einer durchaus auch balearischen Mod-Ska-Tradition beleuchtete und an einem anderen Abend von Manchester und New York über Kingston nach London und Detroit alles abklapperte was irgendeinen bestimmten Geist atmete.

The Morning Glory Seeds – E-Motions X-Pressed (Djax-Up-Beas, 1992)

Mediterran anmutender Rave-Techno aus Holland. Ich mochte es ja sehr, dass zu dieser Zeit so viele landestypische Indikatoren völlig vermengt und verwischt wurden, bis zur Unerheblichkeit. Wurde das ein Peaktime-Track, oder eine Mobilisierung zu anderen Zeitpunkten der Nacht?

Dieser Track steht hier für etwas vollkommen anderes. Nämlich für den Back-Room, in dem eine Zeit lang DJ Soundball eine irrwitzige Kaskade von Detroit-Techno-Soul aufgelegt hat. Das Hinterzimmer war ein wichtiger Ort. Eine Zeit lang war es insofern wortwörtlich der Chill-Out-Raum, als dass KLFs gleichnamige Jahrhundertplatte einfach nonstop die ganze Nacht lief. Und dann eben ein Spielfeld, wo Eddie Flashin’ Fowlkes sicher viel Freude gehabt hätte. Es war aber auch der Ort, an dem Holger überhaupt angefangen hat das Milk! zu formen. Aber es war eben auch so, dass aus dem eher Hintergründigen, Kontemplativen des Raumes solche Rave-Momente erwuchsen.

Nu-Matic – Hard Times (XL Recordings, 1992)

Noch trug UK Breakbeat stolz die traditionelle Reggae-Soundsystem-Kultur vor sich her, das Tempo war noch moderat. Aber hier setzen auch schon die härteren Sounds ein, und nur wenig später sollte sich das mit Hardcore alles potenzieren. Wie ging man im Milk! mit diesen Tendenzen um?

An dieser Stelle sollten Unmengen klassische Milk-Hits wie Agents Oranges „Sounds A Bit Flakey“, Acens „Trip To The Moon“ oder Sound Corps „Dream Finder“ stehen. Man könnte hier natürlich auch Unmengen deutlich aufregenderer Reggae/Ragga-Sample-Tunes aufzählen, wenn es da nicht diese eine Begebenheit mit „Hard Times“ gäbe. Sie kulminiert in einem Moment, als während irgendeiner Groß-Rave-Afterhour Mark Spoon, ich meine von Holger nahegelegt, diesen Track auflegte. Irgendjemand hatte das nun folgende Ritual schon Wochen vorher eingeführt. Ich halte heute nicht mehr viel von „Wir-Gefühl“, „Family“-Gequatsche oder Kollektivierung insgesamt. Aber als an Stelle von „hard times must be“ alle wie immer at the top of their lungs dem sichtlich beindruckten großen Frankfurter gemeinsam „Mannheim Posse“ entgegenbrüllten? Hands in the air und alles? Good Golly, war das geil!

Tronikhouse – Up Tempo (KMS, 1992)

Besonders Kevin Saunderson und auch Carl Craig setzten sich ja gerne mit UK-Breakbeat-Kultur asueinander, wohingegen das bei anderen Detroit Techno-Produzenten eher verpönt war. Dabei funktionierte das ja offensichtlich bestens zusammen. Gab es im Milk! generell einen Soundclash zwischen Detroit und UK Breakbeats?

Nein. Man könnte sagen, Sascha kam eher vom Detroit-Techno, Frankfurter Lesart, und Holger war eher englisch sozialisiert. Aber das wäre zu einfach. Es ging uns, wenn ich das für alle sagen darf, um ein bestimmtes ästhetisches und energetisches Level, das unterschiedliche Interpretationen kannte. Auf URs „Revolution For A Change“ fragen sie „live in Utrecht“ „are u down with the underground?“ Rhetorische Frage. Und ehrlich gesagt erscheint mir die Entwicklung der Breakbeats ohne Reese-Bässe kaum vorstellbar. Aber auch ohne Inner City nicht. Es gab auch Links wie Edge Records one, die zunächst einmal ordentlich 4/4telt, bevor ein klassischer Milk-Breakbeat Hit daraus wird.

Love Revolution – I Feel It (Network, 1992)

Italo-geschulte Piano-Hymen mit Rave-Elementen waren wohl sicherlich ein integraler Bestandteil des Milk!. Ist dieser Track ein besonderes Beispiel dafür? Und was machte diese Tracks dort so wichtig?

Auch hier muss ich sagen, dass es weniger der spezifische Titel ist, um den es hier geht. Gat Decors „Passion“, Andronicus’ „Make You Whole“ und von mir aus auch Felix’ „Don’t You Want Me“ könnten hier stehen. Dass hier schon wieder wie bei YBU „Feelings“ im Mittelpunkt stehen, ist entscheidend. Wir haben nichts mehr gefeiert als Emotionalität. Das ging dann mit Energy 52 oder einiges später mit Cleveland City Records weiter und erklärt die aufflammende Liebe vieler in der Posse zu Kid Paul, dem Dubmission-E-Werk und solchen ungebrochenen Spitzentypen wie DJ Clé. Ich kann und will bis zum heutigen Tage nicht davon lassen, dass ein anständiges Rave-Signal noch keiner Party geschadet hat. Ich weiß, in einem Club-Zeitgeist-Umfeld, in dem schon ein buntes T-Shirt als emotionale Entgleisung gilt, eine potenzielle Außenseiterposition.

Electronic Beats 12/17


@ Life And Death On The New York Dancefloor

Posted: December 5th, 2016 | Author: | Filed under: Gigs | Tags: , , | No Comments »

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Colonel Abrams – 10 classics you shall never forget

Posted: November 29th, 2016 | Author: | Filed under: Features | Tags: , | No Comments »

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Colonel Abrams – You Got Me Running (1982, Tape)

There is a whole lot of claiming who did what when and where first as far as the origins of house music are concerned, and I do not intend to complicate the matter even further. But Colonel Abrams produced an 8-track tape with Boyd Jarvis and Timmy Regisford as early as 1982 which included this, and a lot of the legendary DJs in New York City and Chicago and beyond were rinsing it. Just saying!

Colonel Abrams – Music Is The Answer (1984, Streetwise)

There is a whole lot of claiming who did what when and where first as far as the origins of house music are concerned, and I do not intend to complicate the matter even further. But Colonel Abrams produced and released this track as early as 1984, and even more of the legendary DJs in New York City and Chicago and beyond were rinsing it. Just saying!

Colonel Abrams – Trapped (1985, MCA)

Still a house prototype, but now he paired his inimatibly determined vocal style with the shoulder pads and fierce dance moves of the day and stormed the charts. It was about time!

Colonel Abrams – Speculation (1985, MCA)

The second hit of his breakthrough and glory year. Handclaps galore and another bold funky groove, mixed by NYC club music protagonist Timmy Regisford.

Colonel Abrams – Over And Over (1985, MCA)

A mighty fine demonstration that Colonel Abrams could well navigate his way beyond punchier dancefloor imperatives. A slick and beautiful R&B ballad, both in tune with other productions of mid 80s post-disco reality, yet still very much him doing the own thing he created.

Colonel Abrams – I’m Not Gonna Let (1985, MCA)

This is basically a sequel to „Trapped“, but not a few people would say it is even more irresistible. I am most probably one of many going out to clubs in the mid 80s who observed this did not go away for a long time, and got them all dancing everytime it was played. And it still does.

Colonel Abrams – How Soon We Forget (1987, MCA)

Only adding a bit of the piano stylings introduced by the Chicago house producers he paved the way for, Colonel Abrams still rode his sound in 1987. Only by then he faced a lot more competiton in terms of club music, and his efforts to satisfy the pop market with slower R&B tracks suffered from the lack of distinctive hits. Sadly he seemed to get lost in the middle and his promising career slowed down considerably. Still, this is up with what led him there in the first place.

Funktion Feat. Colonel Abrams – As Quiet As It’s Kept (Soul Creation, 1993)

After a failed attempt to revive his career as a soul singer on a 1992 album on the Scotti Bros. Label, Colonel Abrams retreated to being a vocal feature for hire on house records throughout the 90s. Even if his voice still stood out as ever, many of said releases were lacking the potential to re-establish him on a level worthy of his beginnings though. Thankfully he found a fitting production counterpart on a string of records he made with the US Garage dons Smack Productions/Mental Instrum. And yes, this is the original template for DJ Dove’s holy grail „Organized“.

Mental Instrum Feat. C.A. – Should Be Dancin’ (Freetown Inc, 1994)

Another supreme example for the congenial drive and fierceness of the collaborations between Colonel Abrams (his real name actually) and the Smack camp. Eventually there was album compiling their finest moments together, but it also failed to get his career on track again. By this point he settled on guest spots on club music records, or had to, with mixed results. Sadly nobody had the idea to give him the opportunity, team and budget to reinvent himself as the soul singer he should have been, and he vanished from sight in the years to come.

Omar S Presents Colonel Abrams – Who Wrote The Rules Of Love (2011, FXHE Records)

It was one of the most memorable moments of my time working at Berlin’s Hard Wax record store to discover that Omar S had done this record together with Colonel Abrams after the latter’s several years of silence, and then listening to it, floored by how good it was. In a way his career had gone full circle, with beautiful music produced in way that made both the song and his breathtaking voice shine. I was really sure that this record would not be the last time I ever heard him on a new record, but then it was. I was shocked to learn about the troubles he had, and that they eventually led to him passing away, and I cannot separate this song from his incredibly sad story anymore. But what a song!

Electronic Beats 12/16


@ Nürnberg Soul Weekender

Posted: November 28th, 2016 | Author: | Filed under: Gigs | Tags: , | No Comments »

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Druffalo Hit Squad – Live At Druffaloma, Paloma Bar, Berlin, November 26 2016

Posted: November 28th, 2016 | Author: | Filed under: Gigs, Mixes | Tags: , , | No Comments »

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Finn Johannsen – Live At Studio Orpheus, Sofia, November 25th 2016

Posted: November 28th, 2016 | Author: | Filed under: Gigs, Mixes | Tags: , , , , , , | No Comments »

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Mix & Interview for Twin Cities

Posted: November 24th, 2016 | Author: | Filed under: Features, Mixes | Tags: , , , , | No Comments »


@ Druffaloma 5

Posted: November 21st, 2016 | Author: | Filed under: Gigs | Tags: , | No Comments »

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@ Studio Orpheus

Posted: November 21st, 2016 | Author: | Filed under: Gigs | Tags: , , , | No Comments »

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