Credit To The Edit
Posted: June 23rd, 2011 | Author: Finn | Filed under: Texte Deutsch | Tags: Dimitri From Paris, Frankie Knuckles, Greg Wilson, Idjut Boys, Jimmy Ruffin, Joey Negro, Mark E, Musikexpress | No Comments »Credit To The Edit
Noch lange nach dem offiziellen Niedergang zog sich das Erbe der Disco-Ära mehr oder weniger latent durch das jeweils aktuelle Clubmusik-Geschehen, aber in den letzten Jahren nahm die Auseinandersetzung mit dem Thema neue Formen an. Damit einhergehend meldete sich eine Form der Musikbearbeitung zurück, die schon abgelegt schien: der Edit. Wo zur klassischen Phase des Edits noch DJs und Produzenten zu Schere und Klebeband griffen, um individuelle Versionen für Club-Sets maßzuschneidern, führten die fortschreitenden technischen Erleichterungen in der Musikproduktion zu einer Flut von Edits bekannter oder obskurer Titel. Es war nun geradezu üblich, sich erst mit ein paar editierten Fremdkompositionen schwankenden Mehrwerts einen Namen zu machen, und sich dann allmählich als eigenständiger Künstler zu etablieren. Je mehr Disco sich in die breite öffentliche Wahrnehmung zurückmeldete, desto weiter drifteten die Lager derer auseinander, die Disco in immer entlegenere, spezialisiertere Winkel erforschen wollten, und derer, die Disco einfach mehr Popularität wünschen. Aber beide Lager machten für ihre Zwecke zahllose Edits. Bis dahin wurde jedoch schon ein ganz schön langer Weg zurückgelegt.
Ab Mitte der 70er Jahre war die Bandmaschine fester Bestandteil der Setups von Studio und DJ-Kanzel. Schon 1974 nahm der New Yorker DJ John Addison damit seine Sets im Club auf, und ungefähr zur gleichen Zeit verbrachte Tom Moulton, frustriert von den damals noch gängigen Fade-outs und Pausen auf der Tanzfläche, etliche Arbeitsstunden damit, Tapes für den Club Sandpiper auf der Schwulen-Enklave Fire Island zusammenzuschneiden, auf denen die Songs ineinander übergingen. Der Arbeitsaufwand, die Methodik und das Arbeitsgerät dabei waren mit dem Cutter beim Film vergleichbar, und man brauchte eine Menge Geduld und ein fein abgestimmtes Ohr dafür, die Parts der Musik harmonisch und punktgenau zu trennen und an anderer Stelle wieder zusammenzufügen. Moulton war somit nicht nur ein Pionier der Mix-Compilation, er führte 1976 auch die 12“ in die Clubkultur ein, als er eine verlängerte Version von Moment Of Truths „So Much For Love“ für das Format anfertigte (seine Glanztaten als Mixer würden diesen Rahmen sprengen). Moulton war jedoch nie DJ, wohingegen der legendäre Walter Gibbons, der sich mit ihm anhand seiner Version von Double Exposures „Ten Percent“ die Verdienste um die erste 12“ teilte, seine Erfahrungen als Ausnahmetalent in der Kanzel in seine Edits einfließen ließ. Die Mixe, die er im Club machte, indem er bestimmte Parts von Songs am Mischpult ausdehnte und wiederholte und ihnen somit eine völlig neue Dramaturgie und Dynamik verlieh, bannte er bald auf Tonbänder und Acetat-Pressungen, um sich die Arbeit im Club zu erleichtern. Und in Zeiten, in denen der DJ pro Nacht viele Stunden am Stück zu arbeiten hatte, war das ein ernstzunehmendes Kriterium. Die Umstrukturierung eines Stückes mittels Editieren war demzufolge schon von Beginn auch durch Funktionalität definiert, gleichermaßen das Erlebnis auf der Tanzfläche betreffend, als auch das Wirken des DJ, der für das Erlebnis sorgt. Schnell wurde aus der tanzbareren Alternative zum Originalversion der Standard, und ein DJ ohne signifikante eigene Edits war kaum noch konkurrenzfähig. Anfang der 80er, nach dem klassischen Disco-Boom, wurde dieses Gewinnerteam nicht ausgewechselt, sondern weiterentwickelt. In New York zogen Studio-Asse wie François Kevorkian oder Shep Pettibone wegweisende Lehren aus den frühen Tagen des Edits, und arbeiteten ihr Ausgangsmaterial von Underground bis Pop zu kaum noch wiedererkennbaren Versionen um. Gleichzeitig sorgte die etwas jüngere Generation, am prominentesten vertreten durch die Latin Rascals und Mr. K alias Danny Krivit, dafür, dass einerseits die Tradition neu erblühte, andererseits den Anschluss an neue Sounds fand, und von England aus kümmerte sich Greg Wilson darum, dass die Kunst des Edits von England aus auch in Europa um sich griff. In Chicago rumorte wenig später bereits das Phänomen House, das maßgeblich von den dort tätigen DJs Frankie Knuckles und Ron Hardy auf den Weg gebracht wurde, wobei auch ihre Edits eine gewichtige Rolle spielten, vor allem die radikalen Dekonstruktionen, mit denen Ron Hardy seine favorisierten Tracks behandelte.
Als House dann ab Ende der 80er seinen Siegeszug antrat, wurde der klassische Edit vom Sampling verdrängt und geriet aus dem Blickpunkt. Nicht nur das mühselige Arbeiten mit Tapes war schon längst Vergangenheit, man konnte mit Sampler und Sequenzer wesentlich schneller vorgehen, und oft war eine gezielte Referenz wichtiger als eine sorgfältig arrangierte Neubearbeitung. Aber schon in den 90ern wurden diese Referenzen wieder nostalgischer, und man erinnerte sich daran zurück, dass eine eingehende Beschäftigung mit prägnanten Einzelparts einem Track zu neuem Glanz verhelfen konnte. Dieser Glanz färbte auf die liebevollen Edits ab, die DJ Harvey und Gerry Rooney auf Black Cock veröffentlichten, und zog sich von den Dub-Exkursionen der Idjut Boys, den Respektbekundungen Ashley Beedles, der Expertise von Joey Negro und Dimitri from Paris bis hin zur Experimentierfreude Theo Parrishs und der verantwortungsbewussten Archäologie von Morgan Geist.
Viele der genannten Protagonisten bestimmen auch die Renaissance des Edits in den letzten Jahren. Auch sie bedienen sich dabei der Neuerungen, die die Herstellung eines Edits wesentlich vereinfacht haben. Tonbänder sind jetzt Files, Schnitt- und Mischpulte sind Produktionssoftware, und das Studio ist im Laptop. Der Weg vom Original bis zum Edit hat sich auch vor dem Hintergrund virtueller Distributionswege derart verkürzt, dass vom Flohmarktfund bis zum Release theoretisch nur wenig Zeit vergehen muss. Damit geht aber leider oft eine Bootlegger-Mentalität einher, die sich nur noch rudimentär um die Qualitäten und Lizenzrechte von Basismaterial schert, und die Auswahl der Musik beschränkt sich nur zu häufig auf Distinktion durch Obskurität und Verfügbarkeit. Tracks werden dann nicht mehr individuell interpretiert, sondern nach den Convenience-Geboten modernen Auflegens zwangsbegradigt. Kickdrum schlägt Schlagzeuger, Arrangement schlägt Neuarrangement. Natürlich gibt es genug Produzenten, die, dem Grundgedanken der Edit-Klassiker gemäß, einen Track so auseinander- und wiederzusammenbauen, dass ein Mehrwert entsteht, aber man muss in der Schwemme von Edits, die daran nicht weiter interessiert sind, immer tiefer tauchen. Über die Verantwortlichen dafür stellte Lars Bulnheim, Gitarrist bei Superpunk und begnadeter Soul-DJ, einst treffend fest: „Da will einer Kalif sein, anstelle des Kalifen“.
Es lohnt es sich in jedem Fall, sich bei den Pionieren zu unterrichten, wie man mit einem Edit eine neue Version schafft, die neben der alten Version mindestens besteht. Anschauungsmaterial dafür gibt es mehr als genug.
25 Edits:
Bettye Lavette – Doin’ The Best That I Can – Walter Gibbons Remix (West End Records, 1978)
Yaz – Situation – François Kevorkian Dub Version (Sire, 1982)
First Choice – Let No Man Put Asunder – Frankie Knuckles Vocal Mix (Salsoul, 1983)
Jimmy Ruffin – Hold On To My Love – Robbie Leslie Disconet Remix (ERC, 1984)
MFSB – Love Is The Message – Mr. K Re-Edit (T.D. Records)
Carl Bean – I Was Born This Way – Shep Pettibone Better Days Version (Next Plateau, 1986)
La Flavour – Mandolay – Latin Rascals Version (Seathru Records, 1987)
Data – Living Inside Me – Razormaid A-2 Vinyl Mix (Razormaid, 1989)
DJ Harvey – Love Finger (Black Cock, 1998)
Patti Jo – Make Me Believe In You – Black Science Orchestra Re-Edit (Original Sound Track Recordings, 1999)
Patti Labelle – Get Ready (Looking For Love) – Ron Hardy Back To The Music Box Edit (Nuphonic, 2000)
Theo Parrish – Ugly Edits Vol. 2 (Ugly Edits, 2002)
Dance Reaction – Disco Train – Morgan Geist Caboose Mix (Environ, 2003)
Johnnie Taylor – What About My Love – Joey Negro Re-Edit (Rapster, 2004)
Isaac Hayes – I Can’t Turn Around (Ron’s Edits, 2004)
Tantra – A Place Called Tarot – Idjut Boys Re-Edit (Tirk, 2004)
The Slits – Bassvine (Secret Mixes Fixes, 2005)
Tangoterje – Can’t Help It (G.A.M.M, 2005)
Mark E – Scared (Jiscomusic, 2005)
Best Friend Around – It’s So Good To Know – Dim’s Re-Edit (Labels, 2005)
Dazzle – You Dazzle Me – Kenny Dope Edit (Azuli, 2006)
Midnight Star – Midas Touch – Hell Interface Remix (Boards Of Canada, 2007)
Bim Marx – Stronger (Stilove4music, 2008)
Various – Reflection Series #2 (Medusa Edits, 2009)
GW- Two Sides Of Sympathy – GW Edit (Reactivate, 2009)
5 Remixe
Posted: June 23rd, 2011 | Author: Finn | Filed under: Rezensionen | Tags: Düsseldorf, HAU, Kraftwerk, LFO, Musikexpress, Nicolette, Nicolette Larson, Rezensionen | No Comments »Inner Life
Ain’t No Mountain High Enough (The Garage Version) (1981)
Schon die 1970er-Version von Diana Ross war ein Klassiker der frühmorgendlichen Sleaze-Phase legendärer Clubs und DJs, aber erst die vom Disco-Wunderproduzenten Patrick Adams betreute Interpretation legte das ganze hymnische Potential des Songs frei. Von Jocelyn Brown geschmettert, klang die Musik nun tatsächlich im gleichen Maßstab wie die Naturgewalten im Text, und Larry Levan legte in seinem Remix noch etliche Schippen drauf. Ein unsterbliches Denkmal, für ihn, die Paradise Garage, und Disco überhaupt.
Kraftwerk
Tour de France (François Kevorkian Remix) (1984)
Ein sehr beeindruckender Zwischenstand, den Kraftwerk in das jahrelange Warten zwischen “Computerwelt” und „Electric Café“ setzten. Kevorkian gelang es in seinem wenig später folgenden Remix, die fragile Schönheit der Melodie zu bewahren, die noch auf Jahrzehnte die Fernsehbilder über den Lieblingssport der Düsseldorfer begleiten sollte. Aber er unterstrich auch mit wenigen, aber wirksamen Akzenten die Physikalität des Themas, und brachte den Track in die hedonistischste Höchstleistungszone, den Club.
Nicolette Larson
Lotta Love (Jim Burgess Remix) (1978)
1978 gab der Disco-Boom derart dominant den Takt vor, dass Plattenfirmen selbst Neil Young-Songs singenden ehemaligen Neil Young-Backgroundsängerinnen einer Tanzflächenbehandlung unterzogen. Glücklicherweise erhielt hier Jim Burgess den Zuschlag, der genau wusste mit welchen subtil-eleganten Mitteln man tausende von hyperemotionalen Tänzern durch den Morning Music-Engtanz geleitet. Und zwar so genau, dass zwischen den Second Hand-Preisen der Original- und Remixversion ein erhebliches Preisgefälle besteht.
Nightmares on Wax
Aftermath (LFO Remix) (1990)
LFO ließen von der schon sehr guten Originalversion nicht viel mehr übrig als das Vocal-Sample von Main Ingredient und ein paar verteilte Soundschlieren, und addierten dazu die Grundelemente, die sie in der Frühphase von Warp Records so originär und konsequent einsetzten, dass sie eine ganze Weile als die einzig legitimen Nachfolger von Kraftwerk gehandelt wurden: möglichst hohe Frequenzen (Bleeps), möglichst tiefe Frequenzen (Bass), und dazwischen ein nicht mehr menschlich klingender, psychotischer Maschinen-Funk.
@ I Feel The Number 20
Posted: June 15th, 2011 | Author: Finn | Filed under: Gigs | Tags: Baalsaal, Hamburg, Rune Lindbæk | No Comments »Druffmix 54 – Druff At The Controls Vol. 2
Posted: June 5th, 2011 | Author: Finn | Filed under: Mixes | Tags: 2011, A Certain Ratio, Colour, D*ruffalo Hit Squad, Druffmix, Jorge Socarras, Michael Kummermehr, Patrick Cowley, The Clash, The Flying Lizards, World Domination Enterprises, XTC | No Comments »The D.H.S. returns to the dance.
The D.H.S. gives the dance the D.H.S. treatment, in a punky reggae fashion.
The D.H.S. rules the dance.
Seen?!
Scritti Politti – The Sweetest Girl
The Flying Lizards – Ash And Diamond
Au Pairs – Headache
Colourbox – Baby I Love You So
The Beat – Drowning
The Special AKA – Racist Friend
The Specials – Ghost Town
UB40 – Food For Thought
A.R. Kane – Catch My Drift
Grace Jones – She’s Lost Control
The Clash – Armagideon Time
Kid Creole & The Coconuts – Schweinerei
The Flying Lizards – The Window
The Raincoats- No Ones Little Girl
The Bodysnatchers – Too Experienced
Orange Juice – Flesh Of My Flesh
Colourbox – Shotgun
World Domination Enterprises – Asbestos Lead Asbestos
XTC – Dance With Me, Germany
Wayne County And The Electric Chairs – C3
The Selecter – The Dream Goes On
Gang Of Four – Woman Town
Material – Ciquri
Czukay/Liebezeit/Wobble – Where’s The Money
Madness – Yesterday’s Men
Patrick Cowley & Jorge Socarras – Burn Brighter Flame
A Certain Ratio – Funaezekea
Steel An’ Skin – Afro Punk Reggae Dub
Dislocation Dance – Show Me
400 Blows – Black And White Mix Up
Pere Ubu – Humor Me
Young Marble Giants – Eating Noddemix
Sad Lovers & Giants – Sleep (Is For Everyone)
The Cure – All Cats Are Grey
Druffmix 53 – Druff At The Controls Vol. 1
Posted: June 5th, 2011 | Author: Finn | Filed under: Mixes | Tags: 2011, D*ruffalo Hit Squad, Druffmix, Michael Kummermehr | No Comments »The D.H.S. DJ selector mixing selecting a M-A-S-S-I-V-E special post- (or pre-) carnival set selection. Praise!
Harry Mudie Meet King Tubby‘s – Dub With A Difference
Horace Andy’s Dub Box – Dub Larking
Horace Andy – Skylarkin
Junior Dan – A House Is Not A Home
Junior Murvin – Police And Thieves
Niney – Quiet
Barrington Levi – Under Mi Sensi
Althea & Donna – Uptown Top Ranking
Ken Boothe – Everything I Own
Gregory Isaacs – Cool Down The Pace
Dennis Brown – Changing Times
Max Romeo – Chase The Devil
Mikey Dread & King Tubby – Parrot Jungle
Super Chick – Roach Killer
Sister Nancy – Bam Bam
Connie Bell – Vampire
Harry Mudie Meet King Tubby‘s – Dub In Rema
Horace Andy – Money Money
Jah Warrior – Dub From The Heart
Anthony Red Rose – Tempo
Tenor Saw – Ring The Alarm
Robert Lee – Dreams
Clement Irie – Kolo-Ko
Wayne Smith – Under Me Sleng Teng
Ackie – Call Me Rambo
Ricky Melody – What A Act
The Icebreakers – Work Out
Linton Kwesi Johnson – Doun Di Road
The Heptones – Message From A Black Man
Nicky Thomas – Love Of The Common People
Willie Williams – No One Can Stop Us
A.L.T. Joe – Hitching A Ride
The Paragons – The Tide Is High
Derrick Harriott – Groovy Situation
Marcia Griffiths – Feel Like Jumping
Jim Brown – Seen Him
Michigan & Smiley – Eye Of Danger
Harry Mudie Meet King Tubby‘s – Full Dose Of Dub
Lone Ranger – Badder Den Dem
Ras Clifton – Look Over Yonder
Otis Gayle – I’ll Be Around
Ken Boothe – Memories
Cocoa Tea & J.C. Lodge – Time For Love
Dandy Livingstone – Big City
Horace Andy – Quiet Place
The Heptones – Mistry Babylon
Linton Kwesi Johnson – Dread Beat An Blood
Dillinger – Cocaine In My Brain
Sound Dimension – Granny Scratch Scratch
Richard Ace – Stayin’ Alive
Norma White – I Want Your Love
Risco Connection – Sitting In The Park
Little Girl Wonder – It’s My House
Dread And Fred – Warriors Advance
Anthony Red Rose – Electric Chair
King Tubbystyle – Deuteronomy
Foxy Brown – Love Is Where You Can Find It
Johnny Clarke – Wante Wante Can’t Get It
Jacob Miller – Healing Of The Nation
Johnny Osbourne – We Need Love
Horace Faith – Black Pearl
The Cimarons – We Are Not The Same
Marvels – Rock Steady
Toots & The Maytals – Funky Kingston
Greyhound – Black & White
Bob & Marcia – Young Gifted And Black
@ Leaves In Motion
Posted: May 28th, 2011 | Author: Finn | Filed under: Gigs | Tags: ://about blank, Berlin, Mitch, Red Rack 'em, Tama Sumo | No Comments »@ Panorama Bar
Posted: May 11th, 2011 | Author: Finn | Filed under: Gigs, Macro | Tags: Berlin, Elektro Guzzi, Panorama Bar, Santiago Salazar, Stefan Goldmann | No Comments »
Friedrich Goldmann – Late Works
Posted: May 5th, 2011 | Author: Finn | Filed under: Macro | Tags: Friedrich Goldmann | No Comments »MACRO M24 Friedrich Goldmann – Late Works








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