Romanthony – Hold On DJ Spinna – Ladbroke Groove Metro Area – Atmosphrique Tiny Trendies – The Sky Is Not Crying Freaks – 2 Please U Gemini – We Are The Future Andrés – Reality Armand Van Helden Feat. Roland Clark – Flowerz Nick Holder – Summer Daze Derrick L. Carter – Dreaming Again Isolée – Beau Mot Plage Dino + Terry – Moon Dub Sound Stream – Good Soul Norma Jean Bell – Friday Nite Ghost – Bodyguard Eddie “Flashin” Fowlkes – Oh Lord Blumfeld – Status Quo Vadis LoSoul – Brother In Love Octave One – Burujha Nick Holder – Fill Your Dreams Moodymann – Shades Of Jae Terry Callier – I Don’t Want To See Myself (Without You) Masters At Work Feat. India – To Be In Love Kimara Lovelace – When Can Our Love Begin Rick Wade – Show-U-Love Mutabaruka – Dis Poem ’99 Pépé Bradock & The Grand Brûlé’s Choir – Deep Burnt Kerri Chandler – Digital Love Affair Herbert Meets Them Rednail Kidz – I Think Of You Jamico Feat. Jackie Cohen – This Luv Is Real
Foremost Poets – Pressin On‘ I-f – Playstation #2 Black Odyssey – Sweat Telex – Moskow Diskow Recloose – MYM230 (R.I.P.) Nick Holder – Free Again Mr. Eddie Fowlkes – Untitled Brother Of Soul – Eyes Of Love Glenn Underground – Jaz Love #2 Freestyle Orchestra – Twi-Lite Eric D. Clark – Chasing Fur, Walking Armand Van Helden Feat. Duane Harden – You Don’t Know Me Studio 2 – Travelling Man Kerri Chandler – Atmosphere Kerri Chandler – Love Will Find A Way Aquanauts – Stepping Upon Mars N.Y. Connection – Messages Foremost Poets – The Spy-Chiatrist Isolée – Bleu Random Factor – Broken Mirror Rick Wade – 2AM Detroit Gemini – At That Café Jeremy – Soul Kicks Model 500 – Be Brave Presence Featuring Shara Nelson – Sense Of Danger Isolée – Initiate 2 Soylent Green – After All Orkestra Galactica – She Brings The Rain Abstract Truth – We Had A Thing Blue6 – Sweeter Love
Je mehr unausgegorene Plugin-Plucker-Tracks mit Stoppuhrvorhersehbarkeit heutzutage die Vertriebswege blockieren, desto überlebensgrößer erscheint rückblickend die Phase Mitte der 90er Jahre bis ins nächste frühe Jahrtausend, als Playhouse mit fast jedem Release die Erwartungen vor sich her trieb. House bekam einen neuen Anstrich der bis heute nachwirkt, jedoch heute nur noch selten so gut klingt. Die Diskrepanz erscheint umso größer, je mehr Produzenten gerade meinen, sich mit einer halbgaren Deepness abmühen zu müssen, weil es der Konsens gerade vorgibt. Es scheint nur zu oft, als würden viele stereotype Flächen, viele spießig getaktete Rhythmen, viele pseudoversonnene Brüche und viele Frickelversuche von etlichen Ideen ausgezählt werden, die etwa Isolée oder Roman Flügel schon vor langen Jahren hatten. Und eben LoSoul. Peter Kremeier war der cool ruler. Er setzte das Hypnoseträchtige von Wild Pitch, die Tiefe von Prescription, die Discodekonstruktionen von Cajual und die reine Lehre von Larry Heard in einen völlig originären Sound um, der nur noch Spuren seiner Vorgänger aufwies, aber zu gleich wirkenden Resultaten kam. Seine Hypnoseträchtigkeit kam von einer fast stoischen Beharrlichkeit, nicht von einer gen Höhepunkt gesteuerten Dramaturgie, seine Tiefe kam vom Gesamteindruck der Einzelteile, über lange Hörminuten verinnerlicht, seine Discoreminiszenzen waren bis zur Unkenntlichkeit dekonstruiert, aber massiv und funky, und seine Lehre war selbst rein genug um fortzubestehen. Ähnlich wie bei Isolées Debütalbum vom gleichen Jahr konnte auch „Belong“ nicht auf volle Länge den hohen Erwartungen der vorherigen 12“s entsprechen, da fehlte ein wenig das durchgehend Zwingende und die Kohärenz, die das Format nun mal erfordert, aber zumindest eine Hälfte der Tracks ist nach wie vor gut. Und zwar so gut, dass der Rest überhaupt nicht ins Gewicht fällt. „Taste Not Waste“ oder „Depth Control“ sind zeitlose, dunkle Anschauungsbeispiele dafür, wie man Reduktion mit Druck verbinden kann, ohne auch nur einen Moment an Intensität zu verlieren. „Overland“ ist gleichzeitig das Naheliegendste und das Entfernteste, was man mit „Billie Jean“ anstellen konnte. „You Can Do“ zieht Kreise um seinen Loop bis nur noch Schönheit übrig bleibt, und „Sunbeams And The Rain“ setzt dieser Schönheit ein Denkmal im Maßstab einer himmelhohen Statue, ebenso überraschend pur traditionalistisch wie erwartet konsequent weitergehend. „Belong“, in der Tat.
Another mix with old and new faves, for another now defunct blog. And they say that the internet never forgets. Well, sometimes only if you drop a reminder.
Isolée – Brazil.com Raudive – Paper I-F – Energy Vampire DJ Sprinkles – Masturjakor (Masturmix) U2 – Lemon (Bad Yard Club) Terence FM – Stay Around (Cajmere’s Black Hole Mix) Oneiro – Oneiro Say Shhh! (Slide On The Wild Side) Losoul – Brother In Love Dave Angel – Fever Roy Davis Jr. – My Anthem (Plant Life Mix 1) Paul Johnson – My Free Feelings Gemini – Le Fusion Raudive – Brittle Theo Parrish – Solitary Flight Terre Thaemlitz – In The Style Of Terre Thaemlitz Untitled Tape Recording Age 10 Pt. 1
Entweder man hortet musikalische Preziosen im gleichgesinnten Elitisten-Zirkel oder man gibt das Druidenwissen großzügig weiter. Wenn man Franzose ist, sollte man Letzteres nicht unternehmen, ohne nicht mindestens in todschickster Manier eine Website, regelmäßige Clubabende und vor allem eine Serie von Compilations zu präsentieren, deren Linernotes so irrwitzig prätentiös sind, dass The Capuccino Kid angesichts seiner simplen Prosa ein Comeback für alle Zeiten ausschließen muss. Damit grenzt man sich von den Methoden anderer Modenschau-Geschmacksfilterer nur unwesentlich ab, vielmehr prangert man Missstände im Bereich von niveauvollen Compilations ungefähr so an, wie Michael Bay filmisch Gewalt in der Gesellschaft anprangert, aber immerhin kann man sich konzeptuell so abgefedert fühlen, dass man flugs Ennio Morricone, Nico, Flash and the Pan, Kevin Ayers, Robert Wyatt und Skeeter Davis mit vermeintlich leichtfertig übersehenen Stücken von Cristian Vogel, The Emperor Machine, Isolée, Brooks und naturalment Supermax auf den gleichen Tonträger packen kann und der geneigte Geschmacksverwaiste vor soviel Esprit und je ne sais quoi nur demütig den Hut zieht. Aber hallo.
Guest mix for Red Bull Music Academy Radio. I knew people working there and had mixed feelings about contributing, as I was mainly writing for de:bug, which remained independent and limited in terms of budget throughout, whereas the sponsoring of RBMA offered whole other possibilities of content. In short, I was a bit envious of that but would not admit it, and stuck to prejudice. But to be fair, they really made good use of the money. And of course I thought having a mix there would make me instantly famous. It didn’t.
Yoko Ono – It Happened (Edit) Andy Stott – Long Drive Precession – Sandcastle (Mike Huckaby Remix) Isolée – Bleu (Dixon Edit) Dolby A – Klang Voom Voom – Oggi Mute – Basics As One – The Electric Hymn Smoke City – Aguas De Marco (Restless Soul Instrumental) Carl Craig – Butterfly Foremost Poets – Reasons To Be Dismal (Instrumental) Romanthony – Make This Love Right (A Parte Ante) Material – Memories
Sammlung älterer Veröffentlichungen von 1997 bis 2003, bewegt sich soverän zwischen gut gealtert und gut weiterentwickelt. Ein schönes Echo der ersten Zündstufe von Minimal/Tech House, das völlig zu recht retrospektiv ausgewertet und zum Klassiker geadelt sein muss. Es gibt auch immer noch viel zu entdecken bei all den perkussiven Verschachtelungen, unerwarteten Melodien und dem Bernard Sumner-Gesang auf “Initiate II”. “Beau Mot Plage” gibt es im epischen Freeform Mix, der seinerzeit ja rund um den Erdball erschallte, soviel Dankbarkeit muss sein. Wer so konsequent voranschreitet wie Isolée, sollte jederzeit mal kurz innehalten dürfen.
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