We’re still wiggling from the fabulous boogie investigation that was Druffmix 4, but that Druffalo Hit Squad won’t stop for long. And you know us, we’re equipped with hearts and taste buds of equal grandness, and we’re going to use it. So let us take us you on a sentimental journey that embraces the meltdown of most supreme moments in House Music and P-O-P, incorporating some of our favourite adoration targets, as remixed by classy top old boys from Chicago to Madchester and all points in between. On display: classy divas of all genders, startling cover versions, in your face camp, boundless love, utter confusion, hip swing, liberation anthems, hedonist mantras, and pianos pianos pianos pianos pianos pianos
Brothers and sisters, you better believe in the gospel according to…
Ziggy Marley And The Melody Makers – Power To Move Ya (Smoove Power) Jimi Somerville – Heartbeat (E-Smoove Anthem 12” Vocal) Bruce Roberts feat. Elton John – When The Money’s Gone (E-Smoove Club Mix) Billie Ray Martin – Your Loving Arms (Sound Factory Vocal) INXS feat. Ray Charles – Please (You Got That…) (Club Mix) The Sugarcubes – Birthday (Tommy D Mix) 10000 Maniacs – More Than This (TNT Extended Mix) Yazz & Aswad – How Long (Earl’s Whirl) ABC – The Real Thing (Frankie Knuckles Mix) Pet Shop Boys- Being Boring (Marshall Jefferson Remix) The Associates – Heart Of Glass (Auchterhouse Mix) Dr Robert & Kym Mazelle – Wait (Long) Double Dee feat. Dany – Found Love (Historic Danny Tenaglia’s International Mix) Latour – Cold (Ralphi’s Club Mix) Julio Iglesias – Guajira/Oye Como Va (Main Pass) Sisqo – Incomplete (Jonathan Peters Mainstream Extended) Ultra Naté – Free (Mood II Swing House Mix) M People – How Can I Love You More (Sasha’s Master Mix) A Certain Ration – Won’t Stop Loving You (Bernard Sumner Remix) De La Soul – A Rollerskating Jam Names Saturdays (6:00 A.M. Mix) Scandalous feat. MJ White – Still Irresistible (Club Vocal) Jackie 60 pres. The Jackie MCs – The Jackie Hustle (Johnny D’s Duelling MC Mix) Uncanny Alliance – I’m Beautiful Dammitt! (Radio Version)
So we watched all the documentaries about the lovey dovey OSOL ’67. We lit the incense, we sat in, we hallucinated, we free loved. We paid our yippietastic dues and questioned authority. But as we are forever the druff types, we also spared a thought for the losers of the movement. The young, the clueless, the outcasts. The teenage rampagers who only had some cheap lysergic kool aid, wrecked amps and a stained garage. But do they had visions, and righteous anger. Paisley shirts and miniskirts, and black boots stomping over the suburbs. If you thought you could shake your shimmy, reconsider. We got the Rebel Yell, the Super Fuzz, the prose to crunch the system and the daze and confusion of a whole generation.
And now it’s time to… Kick Out The Jams, Motherfuckers!!!
The Stoics – Hate The Haunted – 1-2-5 The Fallen Angels – Bad Woman Velvet Illusions – Velvet Illusions The Music Machine – Wrong The Remains – Don’t Look Back The Squires – Going All The Way Velvet Illusions – Acid Head The Painted Ship – Frustration Caretakers Of Deception – Cuttin’ Grass The Electras – Action Woman Outcasts – 1523 Blair The Fugs – Frenzy White Light – William The Omens – Searching Teddy & His Patches – Suzy Creamcheese The United States Of America – The Garden Of Earthly Delights Unrelated Segments – Where You Gonna Go Keith Kessler – Don’t Crowd Me Vejtables – Shadows The Music Machine – Come On In The Jades Of Fort Worth – Don’t Bring Me Down Minds Eye – Help I’m Lost The Bees – Voices Green And Purple The Balloon Farm – A Question Of Temperature The Velvet Underground – Radio Ad The Fugs – Turn On/Tune In/Drop Out The Conception Corporation – Acid Rescue Service Wendell Austin – L.S.D.
Normalerweise wirst Du ja mit der Musikszene aus Detroit assoziiert, aber Du kommst ursprünglich aus Chicago. In Deinen DJ-Sets spielst Du viele Klassiker aus beiden Städten. Ist das Absicht, Deinen dortigen Background gleichermaßen zu repräsentieren?
Es hängt viel damit zusammen, dass ich anfangs sehr daran geschult wurde, wie man in Chicago auflegt, sozusagen meine Bildungsjahre als DJ. In den ersten fünf Jahren lernt man die Mehrheit von dem, was sich später als deine Stärke herausstellt. Danach kommt das Ego ins Spiel. Nach zehn Jahren hat mein sein Ego überwunden und es geht um die Auswahl selbst und man lässt die Musik übernehmen. In Chicago war es sehr einflussreich an einem Ort zu sein, an dem man viele Leute, die als Meister ihres Fachs zu betrachten sind, dabei beobachten konnte wie sie ihren Stil entwickeln. Dabei wusste man gar nicht, dass das gerade passiert. Diese Musik wurde dann später sehr ikonisch. Ich zog in den mittleren Neunzigern nach Kansas City, zur Universität, und dort war es sehr schwierig, an die ganzen neuen Sounds zu kommen. Ich bekam anständige Sachen, aber man hatte eher Zugang zu Hip Hop, Funk und Soul als zu den House-Platten, die zu der Zeit raus kamen. Meine Eltern zogen nach Detroit und in den Ferien ging ich dann dort in die Plattenläden und hörte dann all die Sachen, von deren Veröffentlichungen ich gar nichts wusste. Beat Freak, Blaze, Kerri Chandler. Zudem passierte auch eine Menge in Detroit, es gab Soiree und Track Mode, eine Menge Label machten zur gleichen Zeit Sachen und ich hatte soviel verpasst.
Es gab also viel Nachholbedarf.
Und ob. Ich bin dann immer zur Ferienzeit nach Detroit gefahren um mehr davon zu kriegen, und mehr und mehr und mehr. Schließlich lernte ich dann einen Typen kennen, der im Plattenladen arbeitete und das war Rick Wilhite und er fragte mich immer, ob ich sowas mögen würde, weil damals jeder in Detroit extrem auf Techno stand. Ich mag Techno aber es gab auch immer bestimmte Sachen, die ich lieber mochte, das kann ich gar nicht genau begründen. Rick hörte dann auf da zu arbeiten und der nächste der mich dort fragte ob er mir helfen könnte, so mit Afro und so, das war Kenny Dixon Jr. Ich zog dann nach dem College erstmal zu meinen Eltern nach Detroit und wohnte im Keller, ich hatte keine Kohle und wie das so ist mit College Kids, die Eltern fragen sich, was man mit seinem Leben anstellen will und ich legte in der Umgebung auf und den Leuten gefiel es, also dachte ich, das mache ich weiter. Ich denke, beide Städte sind musikalisch sehr zusammengebunden und ich sehe sie irgendwie als gleichen Ort. Es gibt entsprechende Traditionen in beiden Städten, der größte Unterschied ist, dasd Detroit traditionell mehr auf Melodie eingestellt ist und Chicago mehr auf Rhythmus. Das wechselt von Produzent zu Produzent. Manchmal hast du einen sehr perkussiven Detroit-Track und einen sehr melodiösen Chicago-Track, aber meistens treibt der Beat das Zeug aus Chicago an und die Melodie das Zeug aus Detroit. Die Beats in Detroit sind oft komplexer, weil sie auch als andere Einheiten in der Bauweise eines Songs benutzt werden, der Beat in Chicago ist meistens nicht so komplex, er ist einfach, sehr effektiv und sehr ansteckend. Es sind dann die Melodien, welche die verschiedenen Emotionen in den Track bringen, wohingegen die Melodien in Detroit sich um den Track herumwickeln und sich fast wie ein Beat verhalten, das ist ästhetisch sehr interessant. Dann gibt es merkwürdige Hybriden wie von K.Alexi, die irgendwo dazwischen liegen. Oder Leute wie Scott Grooves, die zwischen New York und Chicago sind, er ist ganz unbeschreiblich. Man hatte also zu der Zeit verschiedene Produzenten, die auf Eigenarten der Sounds in ihrer Entwicklungsphase trafen, bevor die Neunziger die Zeit war, wo beide Szenen sehr aktiv und fruchtbar waren. Man hatte da fast den Anfang der brillanten Karriere von Glenn Underground und seinem Output, weil zu der Zeit Cajual passierte, danach Prescription und Balance. Man hatte alle diese Produzenten, die den Grundstock von dem herausbringen konnten, was wir jetzt als House kennen. Wenn man den Vorteil hatte, an dieser Chicago-Herangehensweise geschult zu sein, bekam man anschließend keinen Respekt, wenn man als DJ nur Songs gespielt hat, die man mit dem Pitch angleichen konnte, denen Midi, Timing oder Sequencer beigefügt waren. Tracks mit Wechseln, Funk, Soul, Disco, wenn man das mixen konnte, zeigte das deine Fertigkeiten und du bekamst als DJ Respekt. Und jeder machte das, wirklich jeder. Es gab so viele Bedroom DJs in Chicago, das war schon fast lächerlich. Viele sind jetzt Mittdreißiger oder Vierzig und machen das immer noch, weil sie House lieben. Ich war gesegnet, weil ich meine Wurzeln verlagern konnte. Ich brauchte ein wenig Zeit, um in die Szene in Detroit zu kommen und jetzt bin ich ein bisschen der Außenseiter in Chicago. Aber weil ich dort eine Geschichte habe, ist es nicht so schlimm. In lebe in Detroit, ich gebe mein Geld da aus, meine Frau kommt von da, das ist jetzt mein Zuhause. So eine bewusste Sache ist das auch nicht, aber wenn ich ein Set zusammenstelle, wie jetzt z. B. für Berlin, dann weiß ich, dass es nicht so viel Sinn macht, viele Platten aus New York einzupacken, oder L.A., selbst aus anderen Teilen von Europa. Höchstens ein paar Tunes die passen, unbestritten sind und nicht so regional konnotiert sind. Es gibt aber auch einen bestimmten Anteil Geschichte, an den ich sehr gewöhnt bin und es ist manchmal einfacher bequemer für mich, entsprechende Songs zusammenzustellen und diese funktionieren auch als Referenz für Geschichte. Wenn ich einen Edit von „Jungle DJ“ spiele, ist das ein Hinweis an viele andere Tracks, die gerade im Umlauf sind. Ich kann zeitgemäße Stücke mit älteren Sachen mixen und eine Geschichte erzählen, so dass Leute, die auf eine Party kommen auf der ich spiele, nicht das Gefühl bekommen einer DJ-Performance beizuwohnen, sondern dass da etwas ist, das geteilt wird. Kommt rein und amüsiert euch. Weil es Geschichte ist, mit der ich gut vertraut bin, besteht eine gute Chance, dass ich das in einer Art präsentieren kann, die für euch annehmbar und unterhaltsam ist. Das ist so die Geisteshaltung die ich annehme, wenn ich mich als DJ vorbereite. Read the rest of this entry »
Clone geht ja schon eine ganze Weile zurück, und das Label steht für eine Menge unterschiedlicher Stile. Reflektiert das Deine eigene musikalische Vergangenheit?
Ja, das stimmt. Damals war das nicht ungewöhnlich, dass man sich für viele verschiedene Stile und Sounds interessiert hat. Viele Leute haben alles von Acid, Deep House bis hin zu härteren Sachen gespielt. Auch kommerziellere Sachen.
Und die Affinität zu Disco? Gerade Italo Disco hat ja eine große Tradition in Holland.
Ja, vor allem hier an der Westküste, um Rotterdam und Den Haag herum. Es ist etwas merkwürdig, aber Italo Disco war hier stets eine Arbeiterklassemusik. Musik, zu der die Arbeiter in den Industriegebieten am Wochenende feierten. Man wollte es sich nach einer harten Woche gut gehen lassen. Im Gegensatz dazu waren in Amsterdam New Wave und eher künstlerische Sachen populär, und es war etwas düsterer. Auf jeden Fall war Italo Disco in meiner Gegend sehr beliebt und wurde deshalb viel im lokalen Radio gespielt und in den meisten anderen Teilen Hollands auch. Das ist einer der Gründe, warum ich dazu einen engen Bezug habe. Read the rest of this entry »
(Patti Labelle’s “Eyes In The Back Of My Head” is heard from the hotel bar nearby…)
That’s a big song for us. I’ve got eyes, eyes in the back of my head, I got eyes. Some wicked song. Anyway…
We’ve got this section called legends. This is where we would like to present you.
Okay. (Waiter brings a bottle of champagne) Thanks … You can have some, too, what the hell. He should bring some more glasses. Could you bring some more glasses? Thank you. Okay. So, what do you want to know?
You’ve got a long history, but you just started a label. So it would be great to hear things of the past and what you plan for the near future too. If you have look at which kind of electronic music history people refer to, it’s mostly Detroit and Chicago and New York. When it comes to New York, it’s mostly Hip Hop. Not that much house. I think House is for a special crowd.
You mean currently? That what you feel it is currently?
Yeah. It seems like people don’t really recognize the long history of House music in New York and don’t give it the attention it deserves.
Well, I believe it’s inclusive of too many different types of other genres. That’s what. It’s like too big of an animal to control. I think it’s too big of a genre because it’s inclusive of too many other little parts for the investors to try to really build upon. What I mean by that is that it is fragmented into Soulful House, Latin House, so many different types of House. Forget about it. Everybody likes to hold their own part of House music historically, so much. They all feel equally important. And it’s just too big for, like, majors to really get behind. That’s what I believe. Read the rest of this entry »
I do not remember too well how this mix came into being. Most probably I needed some relief from playing sets mainly meant for dancing purposes. The vibe is nocturnal, in parts even a bit disturbing. The title of the mix is taken from the monologue of the killer in the movie “Klute”, also used in the Clock DVA track included here. For some reason I am absolutely neither the paranoid type nor do I believe in conspiracies. But I love culture that deals with paranoia and conspiracies.
Howard Shore – Welcome To Videodrome Clock DVA – Sonology Of Sex Ennio Morricone – The Thing: Humanity Part 2 (Excerpt) Talking Heads – Drugs Aphrodite’s Child – The Wakening Beast Clock DVA – The Connection Machine Brian Eno & David Byrne – Mea Culpa (Mr. K Edit) Jerry Goldsmith – The Piper Dreams Lalo Schifrin – Amityville Frenzy Cerrone – Strip-Tease Suzy Q – Makes You Blind Alan Parsons Project – Lucifer Lalo Schifrin – Scorpio’s Theme MC 900 Ft Jesus – Falling Elevators Grace Jones – Walking In The Rain (Remixed Version) Suicide – Diamonds, Fur Coat, Champagne Associates – Matter Of Gender Yello – The Evening’s Young Buzzcocks – Radio Nine Soft Cell – Kitchen Sink Drama
Ich finde überladene Musik eigentlich prima und auf den verheißungsvollen EPs bis zum ersten Album passierte auch schon eine ganze Menge. Aber da gab es auch bewusste Gegenpole und Ruhephasen und der Stilmischmasch erschien wie ein gültiges Statement. Dann entschieden sie sich irgendwann das auf die Spitze zu treiben und wurden dabei nicht immer vielfältiger, sondern immer beliebiger. Die wissenden Eklektiker verrannten sich zu quietschbunten Grinsebären mit dauerhaftem Straßenkarnevalsapostel-Anspruch, abgesegnete Brixton-Multikulti-Wurzeln hin oder her. Es wurde viel auf einmal abgefeuert, aber letztendlich traf eigentlich auch nicht viel. Es bringt vermutlich nix aufzuzählen, was hier so alles erschallt, möglichst gleichzeitig. Da das hier eh eine rappelnde Radiosendung suggerieren soll, denk dir dein Lieblings-Spartenthema, es ist ganz bestimmt auch als Ganzes in den Gumbo-Topf geworfen worden. Der Schirmherr der Parade könnte noch Lord Kitchener sein, aber eben auch André Heller.
Wie fühlt es sich an, ab und zu den angestammten Platz zu verlassen? Kann man das Shelter verpflanzen?
Ich mag es, gelegentlich New York zu verlassen und woanders aufzulegen. Es gibt weltweit mittlerweile immer mehr Leute, welche die Art von Soulful Music mögen, für die das Shelter steht. Ich habe auch eine Residency in Los Angeles und regelmäßig Auftritte in Japan oder England. Ich habe zudem einen Wohnsitz in Amsterdam, weil ich die Stadt einfach liebe und auf Jamaika, wo ich ursprünglich herkomme. In Deutschland war ich bisher nur einmal mit Stevie Wonder, dass hatte sich sonst einfach nicht ergeben. Ich kann mir aber gut vorstellen, öfter hier zu sein. Mir gefällt die Idee von fixen Außenposten fernab des ursprünglichen Clubs. Das reizt mich als Herausforderung. Es wäre schön, weltweit Basen für den Shelter-Sound einzurichten, daran würde ich mich gerne beteiligen. Mal sehen, wie sich das entwickelt.
Wie unterscheiden sich dann solche internationalen Auftritte von einer Nacht im Shelter? Muss man das musikalische Programm den Trends im jeweiligen Land anpassen?
Ich muss mich eigentlich gar nicht anpassen. Ich werde als Repräsentant des Shelter gebucht und ich spiele nur Platten, die ich auch dort auflege. Ich bekomme mit, was in den Clubs anderswo läuft, aber mir ist das oft zu hart, damit kann ich nicht viel anfangen. Ich achte auch nicht auf die ganzen Kategorisierungen, für mich ist das alles Dance Music und davon interessiere ich mich nur für die Art von Musik, die Deepness, Soul und vor allem Identität hat. Aus welchem Land oder von welcher Hautfarbe ist egal, es muss nur passen. Manchmal ist ein Set nicht so wie in New York, weil ich nicht soviel Zeit habe. Übermorgen lege ich beim Southport Weekender in England auf, da habe ich einen zweistündigen Spot. Dabei brauche ich meistens drei Stunden, bevor ich mich wohl fühle. Ich werde das daher nutzen, um unveröffentlichte Sachen zu spielen, aber ich ziehe einen anderen Rahmen vor. DJing war nie mein hauptsächlicher Lebensunterhalt. Ich war deswegen auch nicht gezwungen mehr herumzureisen als ich wollte. Das Shelter ist wie mein Wohnzimmer, da ist alles so, wie ich es haben möchte. Alle meine Platten sind da, die Anlage habe ich mir zusammengestellt und so weiter. Und mir gehört der Club, ich kann machen, was ich will. Ich lege hauptsächlich Soulful Dance Music auf, aber ich kann auch afrikanische oder brasilianische Musik spielen, Jazz, Blues. Wenn ich merke, wofür die Leute bereit sind, habe ich viel Spielraum. Das Shelter hat einen familiären Vibe, es geht nicht um Drogen oder Hipness, nur um Musik. So geht das Woche für Woche. Wenn ich mal nicht da bin, so wie jetzt gerade, legt Sting International auf, sozusagen mein Protegé. Es hat ein bisschen gedauert, bis die Leute mit ihm warm geworden sind, aber jetzt geht das sehr gut. Read the rest of this entry »
Der breit gestreuten Veröffentlichungen von Matt Edwards als Radioslave, Quiet Village bzw. vielen anderen Pseudonymen sollten nicht skeptisch machen, der Mann weiß schon ganz genau was er tut, wie dieses Album als Rekid ziemlich eindrucksvoll zeigt. Die bisherigen 12“s auf Classic und Soul Jazz unter diesem Alias hatten es schon vermuten lassen, aber hier auf Albumlänge folgt jetzt das ganz große Opus in Dub, Disco, Electro und House. Geschwindigkeit ist für Musik eigentlich ein unerhebliches Kriterium, aber hier wird bewusst gedrosselt, bis die Grooves zu einer hermetischen Massivität erstarren, die völlig selbstverständlich wuchtet. Im Verbund mit der dunklen Grundstimmung, metallischen Störgeräuschen und kühlen Versatzstücken von Sequencer-Boogie und 808-Space-Hop aus fast unerforschten Tiefen der Echokammer erscheint dieser Gesamteindruck noch selbstbewusster. Sicherlich ein Affront-Update für diejenigen, die unter Ausschlusskriterien hartnäckig das Revival von New Beat einfordern, alle anderen sollten sich mal paralysieren lassen. Am besten sehr laut.
Guest mix for Red Bull Music Academy Radio. I knew people working there and had mixed feelings about contributing, as I was mainly writing for de:bug, which remained independent and limited in terms of budget throughout, whereas the sponsoring of RBMA offered whole other possibilities of content. In short, I was a bit envious of that but would not admit it, and stuck to prejudice. But to be fair, they really made good use of the money. And of course I thought having a mix there would make me instantly famous. It didn’t.
Yoko Ono – It Happened (Edit) Andy Stott – Long Drive Precession – Sandcastle (Mike Huckaby Remix) Isolée – Bleu (Dixon Edit) Dolby A – Klang Voom Voom – Oggi Mute – Basics As One – The Electric Hymn Smoke City – Aguas De Marco (Restless Soul Instrumental) Carl Craig – Butterfly Foremost Poets – Reasons To Be Dismal (Instrumental) Romanthony – Make This Love Right (A Parte Ante) Material – Memories
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