Mighty Robot Recordings aus Glasgow sind definitiv in jungen Jahren in den Zaubertrank aus WBMX, Italo und Electro gefallen und befeuern seitdem konsistent die Heavy Rotation des Cybernetic Broadcast System und aller Gleichgesinnten mit wissenden Preziosen. English Electric stellt hier die Schnittstelle zwischen Munich Disco und Carpenter/Howarth her und lässt nachtschattige Flächen mit geschmeidigem Sequencer-Boogie zusammenschwappen, bis man nur noch verwischte Lichter in urbanen Problemzonen und futuristische Fortbewegungsmittel im Kopf hat. Zugang gewährt.
Lullabies In The Dark sind Vito de Luca von Aeroplane und Jim Adam, und Marie und Elise können sich glücklich schätzen, denn die ihnen gewidmete Serenade ist ein ambitionierter Grenzgänger zwischen entrückter Space-Rock-Psychedelia und melancholischem Boogie, in dem Glocken und Gitarren erklingen und sich Fuchs und Hase einvernehmlich Gute Nacht wünschen. Der Remix von Aeroplane schickt das Ganze als beherzten, dickbassigen Midtempo-Groover auf den Tanzboden, auf dem man sich einbildet, fluoreszierende Partikel würden als Sternschnuppen auf alle herunterfallen. „Code 7429“ verbindet verblüffend kongenial zeitgenössische Discolehre mit Ravesignalen der alten Schule. Da werden sich sowohl Beardo-Discoteers als auch Rave-Traditionalisten grün und blau ärgern, das nicht schon vorher gewagt zu haben. First come, first serve.
I do not remember why I did this mix, but after a string of mixes revisiting my past days, here at last was one with then (mostly) new music I played in clubs. I recorded it for Ali Tillett’s Warm booking agency. I do not recall if there were talks about me joining them of if it was just one of many favours I did for friends and friendly people asking me for mixes. If you think I tend to care more about recording mixes than my actual DJ career you are probably right. The mix title is probably me making fun of that. Contained here is Tuomi – The Expense Of Spirit, the third release of the label Macro which I co-founded with Stefan Goldmann a year earlier. I just wanted to mention that.
Snoop Dogg – Sexual Eruption (Instrumental) Phatt Pussycat – Hold It Down Netto – Like Ghosts Mad Imbecile – Waiting For A Brain Mujaba – Fuelta I:Cube – Prophetization Syclops – Where’s Jason K 2020 Soundsystem – Scott Sounds Namlook – Subharmonic Atoms (Pépé Bradock Remix) Omar S – Psychotic Photosynthesis Tuomi – Expense Of Spirit Contra Communem Opinionem – Dreamin 21st Century Body Rockers – Ease Into The Dance Hercules And Love Affair – Blind (Frankie Knuckles Vocal) Osborne – 16th Stage
It’s been too long, but now the Druffalo Hit Squad decided to skip the distractions (and there are so many!) and get back to duty. The result is a most exquisite invasion of your audio senses, laden with strings, drama and a thorough analysis of today’s society and the detours of love. We dedicate this Druffmix edition to Katherine Hamnett and Super Hector.
Liza Minnelli – Tonight Is Forever Marc Almond – My Hand Over My Heart (Grit And Glitter Mix) Heaven 17 – And That’s No Lie It’s Immaterial – Happy Talk Bronski Beat – It Ain’t Necessarily So Pet Shop Boys – My October Symphony Thomas Dolby – Cloudburst At Shingle Street (Edited Version) ABC – Ocean Blue (Atlantic Mix) Propaganda – Dream Within A Dream Spandau Ballet – Through The Barricades (Extended Version) Madness – One Better Day The Walker Brothers – My Ship Is Coming In Frankie Goes To Hollywood – The Power Of Love (Leave The Rest To The Gods) The Art Of Noise – Moments In Love (Intro) Ryuichi Sakamoto – Before Long
“Mallorca” ist im Original ein proper vorgetragener House-Track mit Ohrwurmakkorden, bis er sich etwas unnötig in Acid-Modulationen mit Höhepunktcharakter verheddert, auf die man in den Großdiscotheken der besagten Insel aber wohl wirklich nicht verzichten kann. Sasse nimmt sich diese Akkorde, addiert erkalteten Boogie statt wärmender Tiefe und kommt damit ganz funky davon. Marbert Rocel setzt auch auf Funk, gibt dem Arrangement jedoch etwas mehr Songcharakter und wohlgesetzte Brüche und übernimmt hier die erste Startreihe. Llorcas Remix von „Incredible“ kommt noch dazu und laviert halb entschlossen zwischen R&B-Harmonien und Deep House-Rave-Boompty-Acid. Dieser Kitschausbruch kurz vor Schluss, den hätten sie reiten müssen. Wenn man schon mal dabei ist.
Auch auf Iridites zweiter Veröffentlichung ein großer Wurf von Jason Brunton, diesmal mit trockenem Knister-Acid, der mit schönen tonalen Querschlägern kollidiert und sich in Richtung des seligen Armando Gallop verbeugt. Gerade hat man sich begeistert darauf eingelassen, da grätschen plötzlich von allen Seiten außer Kontrolle geratene Model 500-Basssequenzer mit Echokammeranschluss rein und stiften eine umwerfende Verwirrung, von der man sich gerne überfahren lässt. Auf der B-Seite lässt sich auch Rei Loci mit 303s ein, doch die Blubber-Basslines sind hier nur der Ausgangspunkt für eine exzellente deepe Unterwasserfahrt mit irrlichternden Dubeffekten. Alles kreist so einnehmend und intensiv umeinander, dass einem davon ganz schwummrig wird. Massive!
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