I do not remember why I did this mix, but after a string of mixes revisiting my past days, here at last was one with then (mostly) new music I played in clubs. I recorded it for Ali Tillett’s Warm booking agency. I do not recall if there were talks about me joining them of if it was just one of many favours I did for friends and friendly people asking me for mixes. If you think I tend to care more about recording mixes than my actual DJ career you are probably right. The mix title is probably me making fun of that. Contained here is Tuomi – The Expense Of Spirit, the third release of the label Macro which I co-founded with Stefan Goldmann a year earlier. I just wanted to mention that.
Snoop Dogg – Sexual Eruption (Instrumental) Phatt Pussycat – Hold It Down Netto – Like Ghosts Mad Imbecile – Waiting For A Brain Mujaba – Fuelta I:Cube – Prophetization Syclops – Where’s Jason K 2020 Soundsystem – Scott Sounds Namlook – Subharmonic Atoms (Pépé Bradock Remix) Omar S – Psychotic Photosynthesis Tuomi – Expense Of Spirit Contra Communem Opinionem – Dreamin 21st Century Body Rockers – Ease Into The Dance Hercules And Love Affair – Blind (Frankie Knuckles Vocal) Osborne – 16th Stage
It’s been too long, but now the Druffalo Hit Squad decided to skip the distractions (and there are so many!) and get back to duty. The result is a most exquisite invasion of your audio senses, laden with strings, drama and a thorough analysis of today’s society and the detours of love. We dedicate this Druffmix edition to Katherine Hamnett and Super Hector.
Liza Minnelli – Tonight Is Forever Marc Almond – My Hand Over My Heart (Grit And Glitter Mix) Heaven 17 – And That’s No Lie It’s Immaterial – Happy Talk Bronski Beat – It Ain’t Necessarily So Pet Shop Boys – My October Symphony Thomas Dolby – Cloudburst At Shingle Street (Edited Version) ABC – Ocean Blue (Atlantic Mix) Propaganda – Dream Within A Dream Spandau Ballet – Through The Barricades (Extended Version) Madness – One Better Day The Walker Brothers – My Ship Is Coming In Frankie Goes To Hollywood – The Power Of Love (Leave The Rest To The Gods) The Art Of Noise – Moments In Love (Intro) Ryuichi Sakamoto – Before Long
“Mallorca” ist im Original ein proper vorgetragener House-Track mit Ohrwurmakkorden, bis er sich etwas unnötig in Acid-Modulationen mit Höhepunktcharakter verheddert, auf die man in den Großdiscotheken der besagten Insel aber wohl wirklich nicht verzichten kann. Sasse nimmt sich diese Akkorde, addiert erkalteten Boogie statt wärmender Tiefe und kommt damit ganz funky davon. Marbert Rocel setzt auch auf Funk, gibt dem Arrangement jedoch etwas mehr Songcharakter und wohlgesetzte Brüche und übernimmt hier die erste Startreihe. Llorcas Remix von „Incredible“ kommt noch dazu und laviert halb entschlossen zwischen R&B-Harmonien und Deep House-Rave-Boompty-Acid. Dieser Kitschausbruch kurz vor Schluss, den hätten sie reiten müssen. Wenn man schon mal dabei ist.
Auch auf Iridites zweiter Veröffentlichung ein großer Wurf von Jason Brunton, diesmal mit trockenem Knister-Acid, der mit schönen tonalen Querschlägern kollidiert und sich in Richtung des seligen Armando Gallop verbeugt. Gerade hat man sich begeistert darauf eingelassen, da grätschen plötzlich von allen Seiten außer Kontrolle geratene Model 500-Basssequenzer mit Echokammeranschluss rein und stiften eine umwerfende Verwirrung, von der man sich gerne überfahren lässt. Auf der B-Seite lässt sich auch Rei Loci mit 303s ein, doch die Blubber-Basslines sind hier nur der Ausgangspunkt für eine exzellente deepe Unterwasserfahrt mit irrlichternden Dubeffekten. Alles kreist so einnehmend und intensiv umeinander, dass einem davon ganz schwummrig wird. Massive!
Die EP zur LP, mit Produktionshilfe von Jimpster und Atjazz. Ersterer liefert eine etwas geschniegelte Mixtur aus Naked Music und Dubtechno, die er zur Sicherheit noch mit ziemlich klischeebelasteten Peaktime-Tricks auspolstert. Das hätte die Ausnahmestimme von Owens natürlich gar nicht nötig gehabt. Atjazz macht es etwas weitsichtiger und stellt einen polierten Downtempo-Groove zur Verfügung, der ein bisschen die Vermutung nahe legt, man könne in England die Renaissance vom Clubsoul der späten 80er gar nicht mehr abwarten. Er illustriert aber in jedem Fall die Vielseitigkeit von Owens’ Stimme, die vielleicht eher ganz wenig im Hintergrund braucht um zu glänzen oder etwas, das vom Gros seiner zahlreichen Gastauftritte als Sänger abweicht. Seine einzige Eigenproduktion vom Album, „Press On“, kommt ganz klassisch mit einer Botschaft, einer Fläche, einer Bassline und einem Piano aus und das funktioniert immer noch gut. Er sollte das in Zukunft unbedingt wiederholen, vor allem auch auf Albumlänge.
Four Roses Recordings passieren nach der schönen EP vom Motor City Drum Ensemble Ende letzten Jahres nun fast schon im Schlendergang die letzten Kilometer gen Deepenhausen, wo schon ein ganzer Pulk im Zielbereich mit vollem Jubelarsenal erwartungsvoll die Ankunft erwartet. Für den Rest der Saison werden sie wohl zu den A-Teams gehören. Verantwortlich für den ungefährdeten Rennverlauf sind diese zwei verkopften House-Trips, beide entspannt im Tempo, aber mit Druck im Sound. Schon der Groove ruft Wild Pitch ins Gedächtnis, die Akkorde und Flächen gehen Echo über Dub, mit sehr verfänglichen Untertönen, die bei „Fuelta“ schon fast an eine Deep-Variante von „Jesus Loves The Acid“ erinnern, und es wird denn auch Schicht um Schicht intensiviert, bis man am Ende völlig endorphintrunken den Reißverschluss zum Zielfoto hochzieht. Grand!
Recent Comments