00:00:00 1 Boys Be Kko – Sant Esteve (Kko Edit) 00:06:05 2 KaySoul, Oveous – Make Iit (Vocal Mix) 00:10:52 3 KaySoul feat. Tiece – D.A.N.C.E (Vocal Mix) 00:15:05 4 Orlando Voorn – Needs 00:19:27 5 Byron The Aquarius – Bob Power At It Again (NYC Mix) 00:23:15 6 Impérieux – Cadenza 00:30:16 7 Demm Deep – Mobbin 00:34:58 8 Chuck Daniels – Slippin Away 00:41:49 9 Charlie Vettuno – Plenty 00:43:23 10 Brian Jackson – Racetrack In France (Ft. Josh Milan, J Ivy, Moodymann) 00:50:17 11 Byron The Aquarius & Steven Klavier – Higher 00:53:08 12 Jade – Don’t Walk Away (KZR’VIN Remix) 00:58:07 13 KaySoul – Odyssey 01:02:50 14 Edwyn Collins – One Is A Lonely Number 01:07:49 15 µ-Ziq – Escorial 01:12:11 16 The Shen – Reach 01:17:07 17 Chuck Daniels – Slippin Away (Andrés Remix) 01:22:10 18 Make A Dance – Young Man 01:27:18 19 Charlie Vettuno – Quality (Featuring Sha’Leah Nikole) 01:29:08 20 Idjut Boys – Yagga Yao – Beat Up Version 01:33:24 21 Princess Superstar – Who Am I Now (feat. Stefan Goldmann) 01:37:15 22 Solid Gold Playaz – I Am The Sun 01:43:55 23 Sofia Kourtesis – Corazón 01:47:23 24 Reagan Grey – What You Came Here For feat. Kayenne (Kai Alcé NDATL Remix) 01:53:45 25 Goat Series – Bonita Applebum (OV Flip) 01:56:53 26 Velvit – Miss Your Love 02:01:00 27 Lightning In A Twilight Hour – There’s More To Life Than Crooks 02:06:13 28 Glenn Underground – Magic (Gherkin Syndrome Mix) 02:12:40 29 DJ Eden – Tantra Dub 02:17:46 30 Doechii – Nissan Altima (Ralph Session NYC Boot Tapes Mix) 02:22:03 31 Gauss – Z-1 02:27:29 32 Roy Of The Ravers Vs. Jake Buckley – Isle Of Acid 02:33:22 33 Pocket Club – Drama Major 02:40:25 34 Seven Davis Jr. – Is This The Apocalypse 02:44:40 35 Reagan Grey – Undertones 02:49:55 36 Niko Jay – Ascending
Wonderful night in Sofia. Elektro Guzzi were playing live and I shared the decks with KiNK and StefaK. The main sponsor of the night was Ballantines and true to Bulgarian standards everything you could get to drink was Ballantines in some variation, you could not even get water. Well, the party went accordingly.
Im Gespräch mit Stefan Goldmann über “Devotion” von John McLaughlin (1972).
Was ist Deine persönliche Verbindung zu John McLaughlin? Wie und wann bist Du auf ihn gestoßen?
Als ich 14-15 war und meine Ferien wie immer in Sofia verbrachte, war plötzlich Jazz das ganz große Thema bei meinen Freunden dort. Die anderen waren 2-4 Jahre älter als ich und ich ließ mich gerne beeinflussen. Als ich z. B. 9 war, kam ich so zu Iron Maiden, dann zu Led Zeppelin und Pink Floyd, und schließlich kam ich eines Sommers wieder und die waren alle ganz versessen auf das, was sie für Jazz hielten. Also Hauptsache virtuos – da wurde dann John Coltrane genau so gehört wie Al Di Meola oder die Chick Corea Elektric Band. Der Name McLaughlin fiel da auch schnell. Zurück in Berlin ging ich also zum Virgin Megastore und schaute mir die Kassetten an. Das war das Format, das mich interessierte, weil ich keinen eigenen Plattenspieler hatte, dafür aber einen Ghettoblaster und einen Walkman. Im Laden hatten sie die “Devotion” sowie die “Love Devotion Surrender” mit Carlos Santana. Sonst nichts. Als angehender Jazz-Snob hab ich natürlich die „Devotion“ mitgenommen und mich nicht mit irgendwelchen Rockern aufgehalten. Interessanterweise war dieses Tape die Lizenzausgabe von Celluloid, was später eines der wichtigsten Labels für mich werden sollte. Es hatte dieses super Coverdesign von Thi-Linh Le, der die ganzen legendären Celluloid-Cover in den 80ern gemacht hat. Ich kam hier also gleich mit zwei sehr wesentlichen Dingen in Berührung. Als ich damals auf einer Skifahrt in Tschechien war, konnte ich damit ganz gut die Mädchen beeindrucken, weil das selbst für die offenkundig so viel besser war als der Spaß-Punk, den die anderen Jungs dabei hatten.
McLaughlin war ja an sehr vielen bedeutenden Alben beteiligt. Warum hast Du Dir “Devotion” ausgesucht?
Gut, allein die ganzen Miles Davis Platten, auf denen er mitspielt sind eh der Wahnsinn. „Bitches Brew“ ist für mich sicherlich das bedeutendste Album überhaupt. Nur ist “Devotion” für mich einerseits der Einstieg gewesen, anderseits ist es in mehreren anderen Aspekten wirklich bemerkenswert: Es ist ein Album, das jemand in ein bestehendes Genre hineingesetzt hat – und dieses völlig übertroffen hat. Das ist ein wichtiger Beleg, das so etwas möglich ist. Es gibt immer diesen riesigen Vorteil, der Erste zu sein, der etwas Bestimmtes macht. Also ich denke da an Jeff Mills oder Plastikman, die einfach als erste wahrnehmbar ein kompositorisches Niveau erreicht haben in einer Musik, die vorher eher nur raue Energie war. Solche Leute haben auf Jahrzehnte einen Vorteil gegenüber jedem, der erst später dazukommt. Es ist ein zentrales künstlerisches Problem, wenn man innerhalb irgendeiner bestehenden Kunstform arbeiten will: was kann ich eigentlich noch beitragen? Die Möglichkeiten sind halt entweder den Rahmen zu dehnen oder es einfach deutlich besser zu machen als alle Anderen. Und Letzteres hat McLaughlin mit “Devotion” einfach gemacht. Da kommt einer aus England nach New York und nimmt den kompletten Laden auseinander. Die “Devotion” ist der klanggewordene feuchte Traum jedes Hendrix-Fans, nur das Hendrix das nie hingekriegt hat. Auch nicht mit “Band Of Gypsies”. Da kulminiert Etwas, was die ganze Zeit als Erwartung in der Luft lag, nur von Niemandem vorher eingelöst werden konnte. Dieses Energieniveau war einfach damals unbekannt. Und sehr viele spätere Sachen fußen darauf – sowie auf Lifetime, der Tony Williams Band mit McLaughlin und Larry Young.
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