We did a few D*ruffalo shows for Berlin Community Radio as well. Here’s my first contribution.
Jan Hammer Group – Don’t You Know Loose Change – Darling, That’s Me The Fifth Dimension – Surrender Donna McGhee – It Ain’t No Big Thing Barbara Mason – Darling Come Back Home Khemistry – Whatever It Takes Robert Palmer – Every Kind Of People Agnetha Fältskog – Wrap Your Arms Around Me Lushus Daim & The Pretty Vain – The One You Love Amii Stewart – Friends Any Trouble – Touch & Go Linda Di Franco – T.V. Scene Grace Jones – Slave To The Rhythm Dee Dee Bridgewater – Lonely Disco Dancer Bob-A-Rela – Stop Hi-Gloss – You’ll Never Know Human League – Louise David Ruffin – Walk Away From Love General Johnson – Don’t Walk Away Buddy Miles – Pull Yourself Together Bobby Womack – Daylight Diana Ross – I Ain’t Been Licked Jorge Santana – Tonight You’re Mine The Weather Girls – No One Can Love You More Than Me Viola Wills – Desperately Johnny Bristol – Take Me Down Brenda Jones – Tonight I’m Gonna Make You A Star Jerney – Love Light Thomas Leer – All About You Inner Life – Make It Last Forever Barbra Streisand – Promises Paulette Reaves – Let Me Wrap You In My Love
Diese Compilation schreibt sich auf die Fahne, dem Medium 7“ Inch den nötigen Respekt zu zollen und Vergessenes vor der endgültigen Vergessenheit zu bewahren. Das ist löblich, aber wird auch sonst flächendeckend und stilübergreifend auf dem Reissue-Markt praktiziert, ob man sich da speziell auf 7“s wirft, das Prinzip ist identisch. Der Trackauswahl zufolge geht es vor allem darum, einem bestimmten Sound Tribut zu zollen und zwar britischem Post Punk der Zeit von 78 bis 82, also die Hochphase von Rough Trade, Cherry Red, Y Records usw. Das bietet sich natürlich an, da der entsprechende US-Gegenpart im Schwung der 80er-Rückbesinnung schon fast erschöpfend aufgearbeitet wurde. Man möchte sich fast wünschen, dass diesen Songs ein ähnlich ruppiger Transfer in den heutigen Hip-Diskurs samt Clubanbindung erspart bleibt. Allerdings geht es hier nicht um Tanzflächen, sondern um exzentrische Popentwürfe, die man sich auf billigem Equipment ausdenkt, in grauen Städten mit Dauerregen. Da entsteht dann solch derangierter Synthpop wie der von Gerry & The Holograms oder Henry Badowski, Powerpop von den Moondogs und den Cult Figures, es gibt störrische Einzelkämpfer wie Mark Beer und Thomas Leer, aber auch zeitlos Großartiges wie die mythenumflorten Monochrome Set und Weekend. Alles immer noch so fein wie damals. Überhaupt damals.
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