Finn Johannsen – After Season (deeprhythms.com Mix #20)

Posted: January 13th, 2007 | Author: | Filed under: Mixes | Tags: , , , , | No Comments »

A mix I contributed to the great website deeprhythms, run by Tomi Rotonen since 2001. That is quite the achievement and I hope it will go on for many years to come. Cheers Tomi!

Here are the liner notes:

And we’re back with another fine guest mix – this time by Finn Johannsen, familiar to those who frequently visit discogs and it’s board. I asked Finn for a mix and what a treat he provided us with! It’s not house – just great, great music, perfect for the summer, brings back a lot of memories.
In his own words: “What led me to record ‘After Season’ was actually the old-fashioned desire to give something personal to my loved one on a lazy weekend when we both again forgot about the day we came together. We both didn’t really mind forgetting about it, as it had happened more often than not for some reason, but still we were getting a bit sentimental over the time we spent together and all we could share. I guess we all made tapes for our loved ones at some point for lack of better words and I felt this was a perfect occasion to revive that.
Other than that I was getting a bit irritated by the recent flood of ‘balearic’ sets, many of which seemed more intent of displaying obscure beautiful mellow music than what was really played there from the late 80’s on. Being involved with club music back then meant you were automatically exposed to this style even if I was never really intentionally looking out for downtempo records. Still, I had some personal favourites then which I regularly revisited, so I wanted to assemble some classics of the deeper variety that always moved me, ranging from melancholia to bliss, with an admittedly large does of strings. Some of these, like Chris Rea and Electribe 101, are confirmed balearic classics, others like Marshall Jefferson’s mix of Dusty Springfield or Plaid’s take on Deee-Lite may not be so obvious and again others like the remix of Salt ‘n’ Pepa are just included because I have this opinion that the production talents of Blacksmith should never ever vanish from sight. You may, however, just take it for what I hope it would turn out to be, a pleasant set of fine tunes.”

Dusty Springfield – Nothing Has Been Proved (Instrumental)
Massive Attack – Safe From Harm (Instrumental)
The Beauty Room – Don’t You Know
Deee-Lite – Try Me On (Plaid Remix)
Reborn – Right To Be (Rocker HiFi Remix)
Innocence – Senza Voce
The Family Stand – Ghetto Heaven (The Remix)
Soul Family Sensation – I Don’t Even Know If I Should Call You Baby (Symphony)
Quartz – It’s Too Late (Overnight Mix)
Electribe 101 – Talking With Myself (Next Big Thing Mix)
Swing Out Sister – Notgonnachange (Mix Of Drama)
Chris Rea – Josephine (La Version Francaise)
Salt ‘N’ Pepa – Expression (Brixton Dub Mix)
The Wiseguys – The Real Vibes
Dream Warriors & Gang Starr – I Lost My Ignorance (Tim Bran Remix)
Shanice – I Love Your Smile (Driza Bone Dub Remix)


Finn Johannsen – Space Evaders Part 1

Posted: May 13th, 2006 | Author: | Filed under: Mixes | Tags: , , | No Comments »

I’ve met a fine Englishman on the Discogs message boards named Craig Birmingham aka EvilJack who had excellent taste in music. We corresponded regularly and he asked me to contribute a mix for his blog Special Needs, now defunct as most blogs. Sadly we lost touch over the years but looking back he was one of those fine persons you obsessed together with over music and then get to know better personally, a phenomenon I encountered often on Discogs then, and later in other places. This was before social media went big, mind. But likeminded souls often find their way to each other, no matter how.

John Carpenter – Walking Out
Link – Amenity
In Sync – Subway Route
Hey O Hansen – Moon
Robot DJs – Remote Control
Brian Harris – Chemistry
Unknown DJ – Basstronic
Vitamin B – A Headache
Terrace – Seventh City
Pod – Vanguard
Loosefingers – What Is House?


Discogs

Posted: May 9th, 2006 | Author: | Filed under: Texte Deutsch | Tags: , , | No Comments »

Am Anfang von Discogs vor sechs Jahren stand die Plattensammlung. Erst die vom Gründer Kevin Lewandowski und wenig später die anderer Websuchender, die bei der Recherche auf ausbaufähige Discographien stießen und der freundlichen Aufforderung nach Support des Archivs nachkamen. Man kann sich noch vage dran erinnern. Ich stolperte ebenfalls hier und da über die Seite, fand ein wenig Information, fand aber auch das Konzept etwas kryptisch. Dennoch fiel schon in dieser ersten Entwicklungsphase auf, dass bei jedem Besuch mehr Informationen verfügbar waren. Alternativ gab es für elektronische Musik noch eine Seite namens Amazing Discographies, bei der schon vor Discogs ziemlich viele Labels katalogisiert waren. Diese Seite ist allerdings längst verschieden, da man dort nicht die simple aber höchst effektive Idee mit dem Crosslink hatte und die einzelnen Releases keine Tracklist bereithielten. Als ich mich, durch Fälle von Beschaffungskriminalität in meinem Dunstkreis und das hölzerne Treppenhaus vor meiner Wohnungstür gemahnt, wenig später zur Katalogisierung meiner Sammlung entschloss, war alles schon gut gediehen, aber je nach Standpunkt angesichts des Zeitaufwandes musste bzw. konnte man noch viel beitragen. Gleichzeitig wurde schnell dem Komplettismus die Tür angelweit aufgestoßen und wahre Abgründe verpasster und ungeahnter Veröffentlichungen offenbarten sich praktisch zugreifbar selbst dem emsigsten Musikkonsumenten. So mancher Vielproduzent konnte sich vermutlich nur so an das eigene Schaffen erinnern, ausstehende Tantiemen inklusive. Bald war der namentliche Eintrag in punkto Google-Hit ein Ritterschlag und bald hatte Discogs den Ruf vom Hort nerdiger Otakus weg, deren eifrige Archivarbeit man mehr oder weniger belächelnd mit einem Bookmark versah. Als reines Tool für Nichtmitglieder ist die Seite jedoch auch weiterhin effektiv, was der offensichtliche globale Dauerbetrieb als führendes Referenzsystem in Plattenläden, Redaktionen und Spezialistenforen belegt.

Neben der passiven und aktiven Nutzung der Database gibt es jedoch auch andere Facetten meist personalisierter Art, die mit flotter Eigendynamik die Entwicklung der Seite zum monopolistischen Leviathan beschleunigt haben. Zum einen gibt es die Profile, über die man sich frei nach Gusto selbst präsentieren kann. Man gewährt abhängig vom eigenen Sendungsbewusstsein optional Einblick in die Plattensammlung oder Wantslist, Links und natürlich auch jeden nur denkbaren anderen Unfug. Zum anderen die Foren, wie üblich bei Discogs spartanisch und funktional im Look, jedoch von der Vielfalt der verhandelten Themen ein komplexer Mikrokosmos internationaler Perspektiven. Beide Bereiche sind die Grundpfeiler einer beachtlichen Community, ohne deren Idealismus und Enthusiasmus für das Medium Musik die ganze Sache kaum funktionieren würde. Das übergreifende Stichwort hierbei ist Kommunikation. Über die Profile finden bereits Geschmack- und Geistesverwandtschaften sowie Kauf- und Promotionsintentionen zusammen, in den Foren kann das im Austausch noch ausgebaut werden. So entstehen über einen längeren Zeitraum regelmäßiger Nutzung nationale wie internationale Kontakte und Netzwerke über Interessensgebiete, bei denen die Grenzen des rein virtuellen Umgangs längst überschritten sind. Man lernt über Discogs Leute in eigenen oder anderen Städten kennen und es entwickelt sich mit steigender Tendenz eine Art von Tourismus über die Landesgrenzen hinaus, alles auf der gemeinsamen Basis der Seite. Daneben hat sich seit 2003 der Community-Aspekt stark verändert. Bis dahin gab es nur wenige übergreifende Rubriken in den Foren, in denen von Useability-Frust, Anti-Trance-Debatten und Golfkriegsanalysen bis hin zu Lieblingsplatten und surrealem Nonsens alles und nichts dezidiert und meistens ziemlich harsch verhandelt wurde. Ursprünglich eher als Kommunikationsanhängsel anzusehen, entstand eine subversiv-unterhaltsame Seifenoper, welche den eigentlichen Zweck des Archivierens zuweilen überlagerte. Die Seite wurde somit auch für Mitglieder interessant, die bloß den Zeitvertreib suchten und die Community wuchs folglich auch abseits der Archivarbeit.

Es war abzusehen, dass der Fokus auf elektronische Musik und die Verwaltung der Seite angesichts des rasanten Wachstums das Potential nicht ausschöpfen konnten. Zunächst wurden die ächzenden Server durch bezahlte erweiterte Accounts mit Extras sowie Werbebanner verstärkt und der mit dem Betriebscode schon gut ausgelastete Inhaber engagierte einen Site-Manager für alle anderen Teilbereiche. Die Foren wurden jetzt ebenfalls moderiert und in unübersichtliche thematische Miniaturformate atomisiert, alles zur Vorbereitung einer Konsolidisierung von Discogs, welche schließlich darin mündete, dass in relativ kurzen Intervallen großmaschig andere Genres hinzugefügt wurden. Demzufolge wird Discogs in absehbarer Zeit das gesamte Spektrum von Musik abdecken können.

Es ist schwer abzusehen, wo Discogs bei dieser Wachstumsrate in Zukunft stehen wird. Einer Kommerzialisierung, die ungebremst über die Unterhaltung der Server hinausgeht, steht eine Community entgegen, die in vielen Fällen langjährige Mitglieder aufweist, welche die zahlreichen Metamorphosen der Seite sensibel bis misstrauisch beobachten. Das ist sicherlich auch darin begründet, dass bis auf den Inhaber und einen Site Manager niemand von Discogs ein Gehalt bezieht. Moderatoren und aktiven Mitgliedern bleiben so nur das Wissen um den Erfolg und Nutzwert eines kollektiven Unterfangens und die Unmengen von Tonträgern, die vor der Vergessenheit bewahrt werden konnten. Wer drohnengleich viel Freizeit für den Input und dessen Verwaltung opfert, möchte natürlich nicht auch noch dafür zur Kasse gebeten werden. Es gibt zwar die offizielle Ankündigung, Discogs nach dem Vorbild von Wikipedia zu Open Source zu machen, was jedoch aus Sorge über Nutzung der Daten durch Spam-Sites auf unbestimmte Zukunft verschoben wurde. Ein gewisser Argwohn gegenüber den Motiven des Managements wird auch dadurch hervorgerufen, dass die Seite sich zwar durch die freiwillige Mitarbeit auf User-Ebene weiterentwickelt, dieselben User aber bei Entscheidungen bezüglich der Funktionsweise kaum einbezogen werden. So werden zwar alle zukunftsträchtigen Entscheidungen in Threads detailliert abgewogen, die Argumente dieser Diskussionen haben aber zumeist nur wenig Einfluss bei der tatsächlichen Realisation. Infolgedessen klaffen der Anspruch genreübergreifender Benutzbarkeit und die Wirklichkeit genrespezifischer Archivierung oft auseinander.

Die Erfolgsgeschichte Discogs zeigt auf jeden Fall, dass der Spaß am Prinzip weit über den bloßen Sammlerinstinkt oder die Faszination akribischer Informationsverwaltung hinausgeht. Man kann sich durchaus vorstellen, dass man in Kooperation mit der Musikindustrie der reinen Information die entsprechende Audiodatei als Preview-Clip bzw. bezahlten Download zur Seite stellt. Eine beträchtliche potentielle Konsumentenschar ist über den Prozess der Mitarbeit bereits mit der Plattform identifiziert und die Palette potentieller Erwerbungen erweitert sich durch die Nutzung des Archivs stetig. Da fehlt dann eigentlich nur noch die Möglichkeit des direkten Zugriffs auf die Musik zur Vervollständigung eines neuen Massenmediums per Computer, das ohne Läden und Vertriebe auskommt. Für antiquarische Tonträger nichtgewerblicher Anbieter bleibt dann ja immer noch der Gebrauchtmarkt, im Ansatz als Discogs Marketplace ja schon eingeführt. Wenn Majors nicht so unbeweglich wären, kämen sie ja vielleicht auch auf die Idee, dass bei ihren unübersichtlichen Backkatalogen die Verbindung von Information und Musikdatei nicht völlig abwegig ist. Statistiken über regelmäßige Ebay-Nutzer im Bereich elektronischer Musik, also dem von Discogs am besten erschlossenen Bereich, könnten da sicherlich interessante Erkenntnisse über die Beziehung von Archiv und Konsum liefern, auch wenn es dort noch um herkömmliche Tonträger geht. Und wenn man schon gerade spekuliert, eventuell würde die Kommunikation mit anderen Konsumenten über eine Archivplattform auch dazu führen, dass man über User-Rating und Vorhören schneller erfährt, dass eine angepeilte Erwerbung im Vergleich zu einer „besseren“ Alternative zu vernachlässigen ist. Die Plattenfirmen könnten sich angesichts dieser virilen Selbstverwaltung ihrer Zielgruppen teure Marketingfeldzüge sparen und müssten sich dem Qualitätsdiktat der Erfahrungswerte an der Basis beugen und das Mittelmaß wäre bald besiegt.

Realistischer ist aber wohl vielmehr, dass Discogs, in Zukunft ungleich größer und multistilistisch, auf wahnwitzig umfassende, bedingt kostenpflichtige Dokumentation beschränkt bleibt und Anbieter nur noch sicherer ablesen können, wie hoch man die Schmerzgrenze für seltene Artefakte ansetzen muss. Die Musikindustrie wird weiter Geld verbrennen und das Mittelmaß lacht sowieso immer zuletzt.

De:Bug 05/06


Finn Johannsen – Music From The Crisis Detention Center 1

Posted: February 11th, 2006 | Author: | Filed under: Mixes | Tags: , , | No Comments »

Michael, a music enthusiast I got to know on the Discogs message board, had a now defunct blog called Silence is a Rhythm too and asked me if I could provide a mix with something I did not usually publish. So I came up with the idea to do three mixes that contain sad or melancholic songs. The mixes are structured so that they start out really depressing than get a bit less depressing, and end in something vaguely conciliatory. Jan Rikus Hillmann, the art director of de:bug magazine, told me they were world class, which caught me so off guard that I still remember it.

Tuxedomoon – The Cage
Lee Hazlewood – The Night Before
The Prisoners – Mourn My Health
R. Dean Taylor – Sunday Morning Coming Down
Yazoo – Winter Kills
Simon And Garfunkel – So Long, Frank Lloyd Wright
Pet Shop Boys – Your Funny Uncle
Paddy McAloon – Sleeping Rough
Sergio Mendes & Brasil ’66 – Pradizer Adeus (To Say Goodbye)
Liza Minnelli – For No One
Kissing The Pink – All For You
Coldcut – Autumn Leaves
Rose Royce – Love Don’t Live Here Anymore
Jesus Loves You – I Specialize In Loneliness
Dee C. Lee – See The Day
Human League – Louise
The Colourfield – Sorry
Captain Beefheart & His Magic Band – I’m Glad
Matt Monro – And We Were Lovers
The Zombies – I Remember When I Loved Her
The Carpenters – Rainy Days And Mondays / Goodbye To Love


Finn Johannsen – Used To Be My Playground

Posted: September 28th, 2004 | Author: | Filed under: Mixes | Tags: , , | No Comments »

A mix with some early house favorites. I recorded it for a mix tournament initiated in the early anarchic phase of the Discogs message board, where I met some fine people I am still friends with today (ok, and some people who probably still hate me). So it was judged by brutal judges and I had fierce competition. And this mix won, which means at least the playlist and its jack factor was ok. Cheers to DJs Klaus Stockhausen and Boris Dlugosch, who who schooled me in this category. The picture is from a young local photographer who wanted to do a book about DJs. I forgot his name but the book never happened anyway.

Hercules – 7 Ways To Jack
Farley Jackmaster Funk – U Ain’t Really House
Risque III – More Than Just A Dance
Mickey Oliver – In-Ten-Si-T
Ralphi Rosario – I Want You
Adonis – No Way Back
Steve Silk Hurley – Jack Your Body
2 House People – Trax My Body
Rocky Jones – Choice Of A New Generation
J.M. Silk – I Can’t Turn Around
Farley Jackmaster Funk Feat. Darryl Pandy – Love Can’t Turn Around
Frankie Hollywood And Ricky D. – Feel The Fire
Housemaster Boyz – House Nation
Mario Reyes – Whatever Turns You On
Raz – Amour Puerto Riqueno
The Children – Freedom
Christian Alexander – Body & Spirit


Finn Johannsen – Dazed And Confused

Posted: May 15th, 2004 | Author: | Filed under: Mixes | Tags: , , | No Comments »

Another one from the vault that was pretty popular when I first put it online. Then I was still revisiting what I danced to more than a decade earlier, for whatever reason. I was probably just missing a similar vibe. I am still very happy with the intro, a Jack Nicholson monologue lifted from the soundtrack of Five Easy Pieces. “Auspicious beginnings”. Bless soundtracks which contain snippets from the movie. You can do a lot of fine things with such. Also notable, the track that follows. It was from an album compilation of the NYC label Hit-N-Run. I first heard it played at Unit club in Hamburg in 89 or so, and pre-internet it took me quite a while to track it down. It has this mysterious feeling of good Nu Groove Records, but a really original sound. As mentioned, an album track. Once a guy claiming to be behind the label asked me to rip it via Discogs because he had lost all of his masters, but I did not believe him. In any case, this screams reissue with good mastering right in your face. The Rhythm Workshop track is a bit obscure too. The rest are classics. But hey, they are classics for a reason.

New-Ro – Music Trance
Rhythm Workshop – Aftershock
Aphrodisiac – Song To The Siren
The Outerlimit – Dance In A Daze
Sandée – Notice Me
E.S.P. – It’s You
Master C&J – In The City
Pal Joey – Partytime
A Bitch Called Joanna – I’m a Bitch
House 2 House – Hypnotize Me
KC Flightt – Planet E
Arthur Baker And The Backbeat Disciples – Silly Games
Freedom Authority – Expressions
The Vision – Shardé
Frankie Knuckles – Whistle Song
Lil Louis – Do U Luv Me


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