@ Retreat

Posted: March 25th, 2010 | Author: | Filed under: Gigs | Tags: , , , , | No Comments »


Session Victim – Out On Love (Retreat)

Posted: June 4th, 2009 | Author: | Filed under: Rezensionen | Tags: , | No Comments »

Retreat, das Gemeinschaftsunternehmen von Quarion und Session Victim, entwickelt schon mit der zweiten Platte einen gehörigen Lauf. Session Victim beweisen hier abermals, dass sie das ganze Spektrum von House so grundlegend verinnerlicht haben, dass sie es jederzeit und ganz nach Belieben zu Tracks zusammenbauen können, die gleichermaßen deep wühlen, unerwartet umher springen, und sich nicht weiter an Stereotypen abarbeiten müssen. Mit ansteckendem Enthusiasmus verschießen sie ihre Ideen wie die Sample-Freaks der frühen 90er, mitsamt dem dazugehörigen Funk-Level, und dennoch sind ihre Klangideen modern, ganz schön clever arrangiert und durchgehend im richtigen Moment auf den Punkt gebracht. „Memory Lane“ blinkt zuerst rechts in Richtung entspannte Midtempo-Hypnose, biegt dann aber dann nach einem brillanten Break links ab und driftet selig in einem Strudel verkanteter Modulationen davon. „Calypso Strut“ ist ernstzunehmend tipsy, überrumpelt dann jedoch immer wieder mit umarmenden Wärmephasen. „Blaune“ ist der passende schwarze Rollkragenpullover zum Abschluss dieser EP, ein charismatischer vertrackter Groover, versonnen aber auch sehr raumgreifend. Wirklich viel zu entdecken hier.

De:Bug 06/09


Quarion / Session Victim – Treats Vol. 1 (Retreat)

Posted: April 4th, 2009 | Author: | Filed under: Rezensionen | Tags: , , | No Comments »

Session Victim und Quarion legen für ihr neues, gemeinsames Vinyl-Label mit dieser Split-EP einen Start nach Maß hin. Quarions „A Night At Zukunft“ ist eine liebevolle Hommage an den gleichnamigen Züricher Club und schon etwas länger die Geheimwaffe seiner Live-Auftritte. Eine Funkbombe mit einem beeindruckend dicken und originären Groove und hypnotischen Soundwirbeln am zeitgemäßen Ende von Detroit, die sich kathartisch in einem First Choice-Breakdown entladen. In einer guten und gerechten Welt sollte das flächendeckend die Tanzböden maßregeln. Extra löblich: das Ganze gibt es auch noch als Bonus Beats für DJs, die so etwas noch zu schätzen wissen. Und das sollten wahrlich wieder mehr werden. Auf der anderen Seite demonstrieren Session Victim auf der Grundlage von Billy Fraziers „Billy Who?“, wie man das leidige Thema Edits gewinnbringend angeht. Anstatt Arrangements vage historisch verpflichtet beizubehalten und Grooves mixkompatibel einzuzwängen und somit letztendlich bei einem für alle Lager unglücklichen und wackeligen Endresultat vermeintlicher Authentizität zu enden, stellen sie einfach alles auf den Kopf und setzen es anschließend zu einem beherzten House-Schwinger mit Disco-Erbe zusammen, der nichts weiter sein will als eben genau das. Spitzenplatte.

De:Bug 04/09


Session Victim – The Joy Of Painting (Hairy Claw)

Posted: April 4th, 2009 | Author: | Filed under: Rezensionen | Tags: , | No Comments »

Session Victim alias Matthias Reiling und Hauke Freer fahren für Bear Entertainments Sublabel die im House-Revival mittlerweile etwas überstrapazierten Merkmale des Genres auf die kleinsten gemeinsamen Nenner herunter, die man für einen funktionierenden House-Track braucht: Bass, Beat und Samples. Damit ergibt sich ein Umkehrschluss zu derzeit gängigen Entwicklungen. Wo ehemalige Minimalisten ihre Tracks neuerdings mit House-Mitteln aufplustern und damit in einem stilistischen Nirgendwo landen, reduzieren Session Victim House auf den Track-Grundzustand, der per se mit minimalen Ausgangsbedingungen auskommt, aber so schon immer Bestandteil der House-Historie war. Dass die beiden sich in selbiger gut auskennen führt denn auch dazu dass dieser entschlackte Ansatz völlig ausreicht um alle vier Tracks effizient auszustatten. Reinkultur ohne Rückblick, und ein schöner Schulterschluss.

De:Bug 04/09


@ De:Bug

Posted: March 27th, 2009 | Author: | Filed under: Gigs | Tags: , , , | No Comments »