@ Schule der Distanz No. 1

Posted: November 14th, 2016 | Author: | Filed under: Gigs | Tags: , | No Comments »

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Vladimir Dubyshkin – For Various Reasons EP2

Posted: November 11th, 2016 | Author: | Filed under: Macro | Tags: , | No Comments »

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MACRO M52 – Vladimir Dubyshkin – For Various Reasons EP2


@ Phonographe Corp 6 ans

Posted: November 7th, 2016 | Author: | Filed under: Gigs | Tags: , , , , | No Comments »

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Anthems: Total Confusion, Köln (1998-2014)

Posted: November 3rd, 2016 | Author: | Filed under: Artikel | Tags: , , , , | No Comments »

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Johannes Heil – Die Eigene Achse (JH, 1998)

Total Confusion ging 1998 an den Start. War das eine symptomatische Platte, die den Sound dieser Frühphase definierte?

Tobias Thomas: Eher symptomatisch für eine bestimmte Uhrzeit, für die klassische Peaktime (damals ca. 3-4 Uhr morgens) und für eine allgemein sehr euphorische, ekstatische, affirmative Grundstimmung, die wir alle teilten. Es war die Zeit des Sägezahn-Technos, Nebel und Strobo, und alle drehten durch.

Tocotronic – Jackpot (K.o. Kompakt Remix) (L’Age D’Or, 1999)

Wolltet ihr zu dieser Zeit ganz entschlossen Indie-Songs mit Clubmusik vereinigen und habt das vorangetrieben, oder war das eine Entwicklung die ihr eher aufgegriffen habt? Meintet ihr auch das mit „Total Confusion“?

Obwohl ich selbst als Teenager eher »Indie« war, haben uns immer eher die Verbindungslinien zwischen Pop und Techno interessiert. Als wir mit unserem damaligen Projekt Forever Sweet zu L’Age D’or/Ladomat kamen, waren Tocotronic quasi unsere Brüder im Geiste auf der Rock-Seite des Labels. Aus dieser ganzen “Lado-Szene”, die auch andere Acts wie Andreas Dorau, Egoexpress, Whirlpool und Die Sterne umfasste, entstanden im Laufe der Zeit viele gegenseitige Befruchtungen und vor allem Remixe, die u.a. deutsche Sprache auf den Technofloor brachte. Von “Girls in Love” bis “Pure Vernunft Darf Niemals Siegen”. Eine schöne Zeit und meiner bescheidenen Meinung nach der beste Remix, den ich (damals mit Kollege Olaf Dettinger zusammen) in meinem Leben zustande gebracht habe. Die Idee “Total Confusion” kreiste um diese Art Grenzüberschreitung, grundsätzlich ging es darum, sich selbst und das Publikum immer wieder von Neuem völlig durcheinander zu bringen.

Jan Jelinek – Tendency (Scape, 2000)

Habt ihr solch feinziselierten Tracks viel Platz eingeräumt? In welchen Phasen der Nacht habt ihr solche Platten gespielt?

Am ersten Tag erschuf Gott das Warm-Up. Eine dem DJ-Handwerk zwingend zugehörige Kunst, der Michael Mayer und ich schon seit unseren ersten Parties Anfang der Neunziger Jahre frönten und die wir nicht müde wurden, von jeder Kanzel herab zu predigen. Auch Aksel aka Superpitcher wurde in diese Kunst eingewiesen und mit der Zeit zum Meisterschüler.

Jede Nacht muss, wie jede andere Geschichte auch, einen Anfang haben. Jan Jelinek war einer der unerreichten Großmeister von solchen Tracks, die gegen 0:30 Uhr etwa den Übergang von Ambient und langsamen Beats hin zu knisternden, flirrenden, vertrackten Stücken markierten, bei denen die Teilchen in der Luft langsam anfingen, sich elektrisch aufzuladen. Jelineks “Loop-finding-jazz-records” ist ein Meilenstein der elektronischen Musik und gehört zur auralen Pflicht eines jeden Nachwuchs-DJs.

Luomo – Tessio (Force Tracks, 2000)

Ich vermute „Tessio“ wurde sehr rasch eine Hymne in eurem Club, oder? Brachte das Stück eure Vorstellung von elektronischen Songs auf den Punkt?

Was Sasu Ripatti aka Vladislav Delay aka Luomo damals mit House gemacht hat, kann man gar nicht hoch genug einschätzen. Er hat nicht weniger als den gesamten, in Stein gemeißelten Kanon von Bassdrum, Hi-Hat, Snare und Clap im 4/4-Takt in Frage gestellt. Seine ersten Tracks als Luomo waren Monster. Allen voran “Tessio”, eine Hymne, so randvoll mit Emotionen, Energie, Sex und Melancholie, dass einem noch heute schwindelig davon wird.

Static – Headphones (City Centre Offices, 2002)

Wie wichtig war IDM bei Total Confusion? Musste es mit einem guten Song verbunden sein, oder war das kein Kriterium?

Wir haben immer schon leidenschaftlich elektronische Musik gehört, die nicht zum Tanzen gedacht war. Von Underground Resistance und den “The Rings of Saturn” bis zu Aphex Twin, von Air Liquide bis zu The Bionaut. Chillen war vor 20 Jahren noch etwas von sehr intensiver Musik und auch entsprechenden Drogen durchwebter Zustand. Wenn sich solche Sachen dann wieder dem Format “Song” annäherten wie bei “Headphones” wurde es erst recht spannend für uns.

Heiko Voss – I Think About You (DJ Koze Remix) (Kompakt Pop, 2002)

Was machte diesen Track zu einer Total Confusion-Hymne? Die elegischen Streicher-Sounds, gepaart mit diesem bouncigen Groove? War das eine Qualität, die ihr verfolgt habt?

Heiko Voss ist nicht nur ein bis heute schmählich vom Weltgeist übergangenes musikalisches Genie, er war auch wahrscheinlich auf jeder verdammten Party in 16 Jahren Total Confusion zu Gast. Diese Nummer ist ein wundervolles Liebeslied, von Koze, einem anderen, mittlerweile anerkannten Genie, der im Studio 672 damals vieles gelernt und gelehrt hat, mit Samthandschuhen in den Club transportiert. Zu diesem Song haben die Menschen nicht nur getanzt, sie haben sich verliebt. Noch schneller als nur alle 11 Sekunden.

Dntel – The Dream of Evan and Chan (Superpitcher Remix) (Plug Research, 2002)

Ich nehme das war eine der größten Hymnen bei euch, die auch immer noch viel gespielt wird. Was hat das auf eurer Tanzfläche ausgelöst, und ging das von Anfang an los?

Ein kongenialeres musikalisches Zusammenspiel als das hier zwischen Jimmy Tamborello aka Dntel und Superpitcher hat es selten gegeben. Ein tieftrauriger Singer/Songwriter-Popsong geremixt von einem nicht weniger dauermelancholischen DJ und elektronischen Produzenten. Die Atmosphäre von “The Dream of…” beschreibt wie auf einem Gemälde unser damaliges Lebensgefühl. Entzieht sich jeder weiteren Beschreibung. Zuviel Gänsehaut.

Justus Köhncke – 2 After 909 (Kompakt, 2002)

Das kam mir immer vor wie Justus’ Annäherung an die großen Clubhits von Metro Area. Hat das bei euch eine Rolle gespielt, auch speziell dieser Groove?

Justus war und ist eben auch so ein Grenzgänger und die waren uns immer sehr willkommen. Damals hat er gefühlt alle zwei Monate so eine Nummer abgefeuert, immer getreu seinem Motto: “talent borrows, genius steals”. An Metro Area gab es ohnehin kein Vorbeikommen, genauso wie an Daft Punkt vielleicht. Die Nähe zu Disco generell war uns wichtig, es ging bei Total Confusion ja auch um eine gewisse sexuelle Ambivalenz. Und auch wenn diese Liste einen gewissen Eurozentrismus vermuten lässt, gab es auch unzählige Total Confusion-Hymnen von Moodymann, Carl Craig, Theo Parrish und diesen großen Helden. Aber das ist eine andere Geschichte…

LoSoul feat. Malte – You Know (Playhouse, 2004)

Zumindest in meinem Bekanntenkreis war das ein eher umstrittener Track, auch unter LoSoul-Fans. Es gab doch lange eine Abwehrhaltung gegen Clubtracks mit deutschem Gesang. Hat es euch bei der Etablierung dieses Aspektes geholfen, dass ihr als wöchentliche Residents ein loyales Publikum hattet, mit dem man das kontinuierlich aufbauen konnte?

“Umstrittene Tracks” wurden bei uns am Eingang immer direkt durchgewunken. Die standen sozusagen auf der permanenten Gästeliste von Total Confusion. Unser Publikum hat solche Sachen geliebt. Manchmal auf Anhieb, manchmal mussten wir es ihnen aber auch erst zärtlich reinprügeln. Der wöchentliche Rhythmus hat auf jeden Fall für eine soziokulturelle “Togetherness” gesorgt, die es so heute leider nicht mehr gibt. Isso.

Superpitcher – Happiness (Michael Mayer Remix) (Kompakt, 2004)

Welche Rolle spielten trancige Elemente bei Total Confusion? Hattet ihr das schon immer bewusst integriert, und welchen Stellenwert hatte das?

Ich persönlich habe wenig Sinn für Trance, Michael schon eher. Aber wenn, dann ging es schon um die Elemente von Trance, die einen Laden in Schutt und Asche legen. “Happiness” war natürlich auch so eine Selbstvergewisserungs-Hymne, die sehr unserem damaligen seelischen Zustand entsprang. Es war eine Zeit voller Sehnsucht, aber auch noch eine voller wahrhaftiger Glücksmomente.

Zugabe – Westbam feat. Nena – Old School, Baby (Low Spirit, 2002)

War diese Art von euphorischem Club-Pop gängig bei Total Confusion, oder waren das eher Ausreißer? Bei solchen Platten zählt der richtige Moment, oder? Habt ihr euch in diesem Feld auch manchmal verhoben?

Pop stand immer als Dessert auf der Karte. Als Nachspiel und Epilog. Nachdem die Leute zwei, drei Stunden durch den Fleischwolf gedreht wurden und nahe der Epilepsie standen, ging das Strobo aus, das Licht wurde wieder wärmer, der Fuß des DJs ging vom Gas… dann war es Zeit für Pop, Kitsch, alte Klassiker, Flohmarkt-Schätze und dergleichen. Das war Programm und immens wichtig, um dieser kalten Tristesse vorzubeugen, die unweigerlich entsteht, wenn man einfach immer weiter macht, ohne auf die Erschöpfung der Menschen und ihren emotionalen Zustand am frühen Morgen Rücksicht zu nehmen. In Zeiten von Clubs die heutzutage 72 Stunden durchmachen natürlich eine absurde Vorstellung. Aber wir waren eben Old School, Baby.

Electronic Beats 011/17


Various Artists – Macrospective – Vinylism II

Posted: November 1st, 2016 | Author: | Filed under: Macro | Tags: | No Comments »

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MACRO M50V – Various Artists – Macrospective – Vinylism II


Various Artists – Macrospective 2

Posted: November 1st, 2016 | Author: | Filed under: Macro | Tags: , , | No Comments »

Finn Johannsen & Stefan Goldmann – Macrospective II (Free Download)


Vladimir Dubyshkin – For Various Reasons EP1

Posted: October 28th, 2016 | Author: | Filed under: Macro | Tags: , | No Comments »

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MACRO M51 – Vladimir Dubyshkin – For Various Reasons EP1


Exploring the vinyl renaissance

Posted: October 27th, 2016 | Author: | Filed under: Features | Tags: , , , , | No Comments »

Electronic Beats 10/17


Rewind: Holger “Groover” Klein on “The Call Is Strong”

Posted: October 24th, 2016 | Author: | Filed under: Features | Tags: , , , | No Comments »

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In discussion with Holger “Groover” Klein on “The Call Is Strong” by Carlton (1990).

What was your first encounter with „The Call Is Strong“?

Alongside Daddy Gee, Carlton was featured on “Any Love”, the very first Massive Attack single which was a cover of one of my favourite songs from Rufus & Chaka Khan. I was a huge Chaka Khan fan by the way, I went to quite a few concerts. The very first time I saw her, I even waited for her at the backstage entrance because I wanted to have an autograph. Want some trivia? In the 90s, she had been living in my hometown Mannheim for a few years. Back to Carlton, I was really impressed by his crystal clear falsetto. I think “Any Love” came out roughly about the same time as the first Smith & Mighty singles, so this was the starting point of the Bristol sound. I first heard about the Bristol sound when I read about it in i-D magazine or The Face. So I already knew about Carlton when his first album dropped. I bought it at the local WOM store where I used to work back then.

1990 was a very exciting year for club music. Why did you choose this album over others? Why was and is it so important for you?

After you approached me for “Rewind”, I thought that I would have a hard time choosing “that” record. But then I stumbled across a 12” of his song “Cool With Nature” which contains killer remixes by Bobby Konders. So I remembered how much this album meant to me. When I listened to it for the first time, it blew me away. Smith & Mighty did a fantastic production job. At that time, it was very state of the art incorporating elements of Dub, contemporary US R&B, classic Soul, Reggae, electronic sounds as I knew them from House music and even some Swingbeat bits. I fell in love with the ethereal and often spliffed out vibe of the album and Carlton’s songwriting.

How do you rate Carlton as a singer? Why do you think they chose him, and could the album have been as good with another singer?

Carlton’s voice struck me instantly. I think he is a truly underrated singer and it’s a pity that the album wasn’t successful. His voice is really unique, that must be why Smith & Mighty chose him. It was his album, not a Smith & Mighty project in the first place. When you listen to him you can clearly tell that he’s coming from a Reggae background. On “The Call Is Strong” he sounds like a Reggae vocalist singing some kind of otherworldly UK version of R&B.

The album is taking quite some detours. For example „Love And Pain“ could have been a 2 Tone ballad from years earlier, while „Do You Dream“ is right on par with breakbeat pioneers like Shut Up And Dance or 4 Hero. How does „The Call Is Strong“ work as an album? How pioneering was what Smith & Mighty did?

It was very pioneering! The sparse beats, their very English way of bringing together the Jamaican sound system culture and US Hip Hop without sounding like eager copycats. And of course, as they grew up in England, they must have been in touch with 2 Tone stuff as well when they were teenagers. You’re right, you can also trace down elements that became integral with the Breakbeat scene which was already emerging at a very early stage.

I first became aware of Smith & Mighty when they appeared with their Bacharach reworks „Walk On“ and „Anyone“ two years earlier, to which „The Call Is Strong“ sounds like a continuation. I thought they sounded like nobody else at that time. Suddenly Bristol was on the map, making a difference. But could anyone predict how big that difference would be?

You could clearly hear that Smith & Mighty and Massive Attack were making a difference when their first 12”s came out. It all sounded so new and fresh. But I really had no idea how big this Bristol thing would become. Also I had no idea how misinterpreted the whole thing would get when the term Trip Hop emerged.

There were groups emerging in the late 80s that were deeply rooted in sound system culture, but why were Massive Attack and the London equivalent Soul II Soul so much more successful than Smith & Mighty? Were they less traditional and closer to pop music’s proceedings? And why do you think didn’t Carlton manage to establish himself as an ongoing fixture?

Massive Attack and Soul II Soul had the big hit singles. But not by accident, both had good labels with a staff that knew how to work their releases. Smith & Mighty signed a major deal as well – with FFRR, at that time a subsidiary of London Records/PolyGram. The first big project was Carlton’s album, which didn’t prove to be as successful as expected. Then Smith & Mighty were kind of locked in this deal. Under their own name, they only released a four track EP on FFRR. I would say they missed the right moment due to this deal. It took them years to get out of it. Read the rest of this entry »


Stefan Goldmann – A1 Tools

Posted: October 14th, 2016 | Author: | Filed under: Macro | Tags: , | No Comments »

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MACRO M50x – Stefan Goldmann – A1 Tools