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Posted: November 28th, 2008 | Author: | Filed under: Gigs | Tags: , , , , , | No Comments »


Massimiliano Pagliara – Transmissions Florales (Balihu)

Posted: November 4th, 2008 | Author: | Filed under: Rezensionen | Tags: , | No Comments »

Daniel Wangs Label Balihu hat ohne Zweifel jede Menge Boden bereitet für die Space Cadets der gegenwärtigen Auseinandersetzung mit Disco und Artverwandtem. Dennoch hielt sich Wang in all dem Hype vornehm zurück, mal abgesehen von der Ilya Santana 12“ von 2004, die seinem Konzept von Disco allerdings sehr offenkundig und detailgetreu schmeichelte, und seiner EP als Oto Gelb von letztem Jahr, einem wunderlich-charmantem Statement zur Edit-Kultur und seiner Leidenschaft für Orchestrales. Den Weg des Hauses beschreitet nun der in Berlin lebende Italiener Massimiliano Pagliara fort, der schon seit einiger Zeit als DJ mit Expertenwissen und Archivar eines stetig anwachsenden analogen Geräteparks von sich reden macht. Das sind natürlich die besten Voraussetzungen und in der Tat sind hier alle mit dem Label assoziierten Klangkoordinaten an Ort und Stelle. Kaskaden verträumt modulierender Synthies prasseln ringsumher herab, kompakt zusammengezurrt von 808-Beats und Boogie-Licks, und erwecken Bilder von zufriedener Künstlichkeit und romantischem Futurismus. Blumig fürwahr, diese Übertragung, mit leuchtenden Farben und Liebe im Herzen.

De:Bug 11/08


Matt Flores – Into The Night (Farside)

Posted: November 4th, 2008 | Author: | Filed under: Rezensionen | Tags: , , | No Comments »

Der Titeltrack ist eins dieser umfangreichen Akkordepen, kitschfrei, aber immer noch eine Schippe drauf. Eine Showtreppe in House, nach oben beschritten, und dann sind da noch mehr Stufen. Da wird man ganz benommen von. Der lässige Funk mit Slap, in den sich das Stück gen Ende entblättert, an dem bleibt man dann ganz plötzlich hängen. Da könnte man glatt mehr von haben, denkt man so bei sich. Und „Tectonic Moves“ auf der Rückseite macht dann tatsächlich genau da weiter. Der Track macht sich auf einem griffigen Boogie-Fundament locker, lässt die Sounds dubbig darüber wischen und hat dabei einen schöneren Bart in der Disco als so manch andere in der Schublade. Der Dub im Gespann mit Ingo Sänger fühlt sich im Prinzip sehr ähnlich an, aber die darüber wischenden Sounds sind eben noch dubbiger. Im Ergebnis ein Fotofinish.

De:Bug 11/08