Stefan Goldmann – The Transitory State

Posted: September 15th, 2008 | Author: | Filed under: Macro | Tags: , | No Comments »

MACRO M07 Stefan Goldmann – The Transitory State


Stefan Goldmann – Voices Of The Dead

Posted: September 15th, 2008 | Author: | Filed under: Macro | Tags: , | No Comments »

MACRO M06 Stefan Goldmann – Voices Of The Dead


Interview: Recloose

Posted: September 9th, 2008 | Author: | Filed under: Artikel | Tags: , , | No Comments »

Du bist zurück mit einem neuen Album, und es ist randvoll mit Referenzen an 80er-Electric Funk, Prince-Rhythmuspattern, Motown-Melodien. Wie ist es dazu gekommen?

Ich glaube das war ein Nebenprodukt davon in Neuseeland zu leben und diesen Sound zu vermissen, weil er sehr präsent in Detroit war. Es gibt viele entsprechende Radioshows, Clubs wo diese Art Musik gespielt wird, Fernsehshows. Ich habe diesen Sound vermisst, weil er in Neuseeland nicht besonders groß ist. Auch älter werden und sich an die Kindheit erinnern. Es spielt auch Nostalgie mit dabei, sich hinzusetzen und zu beschließen einen Prince-Sound nachzubilden und das ganze Programm.

Den Funk zurückbringen.

Ja, genau. Der Sound hat mir gefehlt, es war ein bisschen zu meinem eigenen Vergnügen. Read the rest of this entry »


Stefan Goldmann – Radiant Grace

Posted: September 8th, 2008 | Author: | Filed under: Macro | Tags: , | No Comments »
MACRO M05 Stefan Goldmann – Radiant Grace

Zerocrop – Painkiller (Zerocrop.com)

Posted: September 5th, 2008 | Author: | Filed under: Rezensionen | Tags: , | No Comments »

Zerocrop hat mit Billie Ray Martin und dem most fashionable Hutmacher Justin Martin gearbeitet, mag Konzepte im Pop und ist damit auch schon im Berghain aufgetreten. Auf seinem letzten Album „Fucked“ ging es vornehmlich um Sex und Drogen, aber auch da bereits ohne diese Zweckhysterie und Billiginstrumentierung, die viele elektronische Popsachen heutzutage so lächerlich und belanglos macht, bitte konsultiert dazu vergleichsweise den letzten Bericht eurer Wahl über die Bunteklamottenprotestjugendband des Monats. Zerocrop ist viel dichter dran an den Guten in der Geschichte des Synthiepops als Horden von flüchtigen Nachfolgern, was vor allem daran liegt, dass er sehr gute Popsongs schreibt, diese mit einer sehr guten Popstimme singt und auch mit sehr guten Poparrangements ausstattet. Dazu kommen dann Texte, die überhaupt nicht Pop sind und sich intensiv und unromantisch mit dem zentralen Thema des Albums auseinandersetzen: Schmerz. In der Anstalt, im Gefängnis, im Glauben, im Krieg, in der Liebe, in der Nacht, im Abseits, im Kopf. Dazu dann aber diese schönen Melodien, die auf Drones, Pedal Steel, Cello und Rückwärtsschlaufen von Gitarren und Rhythmen treffen. Großartiges Album.

De:Bug 09/08


Dølle Jølle – Balearic Incarnation (Permanent Vacation)

Posted: September 4th, 2008 | Author: | Filed under: Rezensionen | Tags: , , | No Comments »

Jørn Pørn alias Dølle Jølle und Todd Terje sind keine einfachen Kunden. Als Shari Vari machen sie als DJ-Team und Veranstalter die Runde, schon ihre Namen sind ein Witz, sie sind die Hofnarren des norwegischen Disco-Hofs, und die Referenzen, die sie in ihr Schaffen einfließen lassen reichen von humorig bis unantastbar, von obskur bis allgegenwärtig. Die nordische Sehnsucht nach dieser goldenen Ära des balearischen Eklektizismus, in der alles ging, solange es nur dieses Soundideal und diese mythische Stimmung erzeugen konnte, die bringen sie oftmals genauer auf den Punkt als ihre Weggefährten. „Balearic Incarnation“ ist im bauschigen Original und im etwas intensiveren Terje-Remix nichts weniger als genau das, ein Konglomerat aus allen Inhaltstoffen, die jemals für das Genre ausgemacht waren, mit der Konsequenz echter Besessener ausgeführt, und doch mit genug Mehrwert, um seinen Zauber auch über diese Szene hinauszutragen. Die Praxis Feelgood.

De:Bug 09/08


Icasol – Ongou (Claremont 56)

Posted: September 4th, 2008 | Author: | Filed under: Rezensionen | Tags: , , | No Comments »

DJ Mudds Spezialisten-Disco-Label hat sich einen Track vom deutschen Produzenten Icasol gesichert, der auch schon als Mujaba auf Four Roses Recordings ein paar funkelnde Deep House-Glanzlichter gesetzt hat. „Ongou“ hingegen ist ein lichtdurchfluteter Arpeggioboogie, der sich langsam über wohlige Strudel in einen stark erweiterten Bewusstseinszustand hinübergleiten lässt. Wer jemals über das Anschauen von Heißluftballons oder anderen freundlichen Schwebeobjekten über beeindruckender Landschaft ins Wonnedämmern geraten ist, ist hier mehr als gut aufgehoben. Die Idjut Boys verabschieden sich mit ihrem Remix vorerst von der eigenen Tradition von Disco in Dub, und markieren stattdessen tolldreist den vorläufigen Kulminationspunkt in Sachen überbalearischer, vollhippiesker Soft Rock-Ambience. Weit weit draußen.

De:Bug 09/08