@ Nürnberg Soul Weekender

Posted: December 7th, 2007 | Author: | Filed under: Gigs | Tags: , , , , | No Comments »


DJ Pippi Vs. Willie Graff – Hyper Space (Drumpoet Community)

Posted: December 5th, 2007 | Author: | Filed under: Rezensionen | Tags: , , | No Comments »

Ibizas alter House-Haudegen DJ Pippi und Ibizas House-Wunderkind Willie Graff im Afterhour-Modus in Dub. Entfaltet sich etwas vorbei am epischen Sog, der vermutlich irgendwo zwischen Innervisions und verrauschtem Soft-Techno angepeilt war, aber schließlich doch an die Substanz von Labels wie Guerilla zu deren Trance-Phase erinnert. Rundum gibt es exakt diese Art hippiesker Rundumfreundlichkeit mitsamt huschigen Vocoder-Drogenkitscheinflüsterungen und schamlosen Breakdowns, für die nur überzeugte Vertreter von Großraumkollektivschwebezuständen im Morgengrauen unbefangen genug sind, das kriegt man in der Wäsche kaum noch raus.

De:Bug 12/07


Motor City Drum Ensemble – Breath Control (Four Roses Recordings)

Posted: December 5th, 2007 | Author: | Filed under: Rezensionen | Tags: , | No Comments »

Danilo Plessow demonstriert mit einnehmenden Resultaten, dass der entscheidende Qualitätsunterschied bei modernen Deep House-Schubern nach wie vor darin besteht, wie man seine Soundideen und Referenzen einsetzt und strukturiert. Bei „Breath Control“ transportiert er eine gute Dosis Früh90er-NYC-TechHouse in Bass, Beats und Flächen ins Jetzt und koppelt das mit zeitgenössisch blitzender Klangausprägung, die auffällig sicher an den einladenden Genreklischees vorbeigeht. Noch besser klingt das bei „Escape To Nowhere“, das sich mit unten wandernden Reese-Bässen und flirrenden Melodieschlieren nach und nach in Bewegung setzt und dann in einem Fahrstuhl mit kaputter AI dem unbekannten Ziel entgegengleitet. Was dann passiert, wenn sich irgendwann die Tür wieder öffnet, möchte man fast gar nicht wissen.

De:Bug 12/07


V.A. – Discovered – A Collection Of Daft Funk Samples (Rapster)

Posted: December 5th, 2007 | Author: | Filed under: Rezensionen | Tags: , | No Comments »

Was als Quelle übrig bleibt wenn man bei Daft Punk die Filter ausknipst, ist erwartungsgemäß eine Ansammlung von Diskotheken-Evergreens, die größtenteils genauso ins Gesicht prescht wie die Tracks, zu denen sie in der französischen Peak Time-Tuningstation später aufgebohrt wurden. Breakwater, Karen Young, Edwin Birdsong, Cerrone, Tata Vega und Eddie Johns sind auch im Original keine subtilen Diggerpreziosen, sondern schwitzig-glitterige Hymnen mit weithin erprobter Partydurchschlagskraft. Bei Oliver Cheathams „Get Down Saturday Night“ wird sich nicht auf das Original berufen, sondern auf die 89er-Version, die eben so klimperig und billigsynthieflächig an jeglichem Authentizitätsbezug vorbeiholpert, wie nahezu alle Klassiker in der verantwortungslosen Phase von House-Remixen zu jener Zeit. Chaka Khan, Little Anthony, George Duke und Sister Sledge hingegen sind vielleicht auch nicht von obskurer Herkunft, aber sind hier mit gleichwohl seidig-eleganteren Songs vertreten. Der Moog-Ausreißer ist diesmal von Jerry Goldsmith. Man hätte natürlich überall drauf kommen können, in Erkenntnis und Ausführung, ist man aber eben nicht. Wenn der Sinn dieser Zusammenstellung jedoch darin besteht, den Produktionsprozess zwischen Sample und Track nachvollziehen zu können, endet die Transformation unentschieden zwischen mehr und weniger erkenntlich.

De:Bug 12/07


V.A. – Elaste Vol. 2 (Compost)

Posted: December 5th, 2007 | Author: | Filed under: Rezensionen | Tags: , , , | No Comments »

Weiter geht es mit der Disco-Ursachenforschung im Hause Compost, diesmal unter der Ägide von Tom Wieland alias 7 Samurai, der hier als Panoptikum den Blick zurück als verdrehten Sequencer-Pop mit Blechbeats auslegt und mit schrägem Zellophan-Charme in der vorwiegend eckig ausgestatteten Neonbar die Punkte einfährt. Ansonsten dabei: „Nepa Dance Dub“ von Tony Allen anno 1984, zu dem man sich Theo Parrish wild mit Augen und Restkörper rollend zur EQ-Höchstleistungsphase der Party vorstellen kann und die Allzweckwaffe „Que Tal America“ von Two Man Sound, den immer noch dollsten Latino-Hustlern, die Belgien jemals hervorgebracht hat.

De:Bug 12/07